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Warum haben unförmiges Obst und Gemüse ihr Comeback?

Rhi Willmot, ein PhD Verhaltensforscher und Forscher der positiven Psychologie der Bangor Universität (England) wirft die Frage auf, ob die gleichen Regeln für menschliche Attraktivität, auch auf die Wahl unseres Obsts und Gemüses zutreffen. Willmot zufolge gibt es viele Anzeichen dafür, dass wir sowohl bei Menschen, als auch bei Produkten nach einem ähnlichen Muster vorgehen und unsere Sicht auf Lebensmittel ist klar davon beeinflusst, wie sie aussehen.

Jedes Jahr werden weltweit etwa 1.3 Billionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, das ist ein Drittel der gesamten Produktion. Diese unglaublich hohe Zahl ergibt sich teils durch das sogenannte "ugly" Obst und Gemüse - es ist perfekt für den Verzehr geeignet, wird aber von den Supermärkten wegen einer unebenen Schale oder einer ungewöhnlichen Form, abgelehnt.

Im März 2015 eröffnete Rhi Willmot ein "Ugly" Lebensmittelgeschäft, um die Sicht auf "ugly" Lebensmittel zu verändern. Sie will herausfinden, warum es ursprünglich überhaupt abgelehnt wird und ob Supermärkte den Wunsch nach perfektem Gemüse vorgeben oder sich nach dem Wunsch der Kunden richten.

Seither scheinen "ugly" Lebensmittel ein Comeback zu feiern. Ein Hauch von Begeisterung begleitete die Einführung der "wonky veg box" (unförmiges Gemüse Box) im britischen Supermarkt Asda, die nur etwa 4,50 € kostet und verspricht, eine vierköpfige Familie eine Woche lang satt zu bekommen. Daher stellt Willmot die Frage, ob Kunden sich immer über die Form von Bananen gekümmert haben, oder ob es bloß im Trend liegt, kurvige Bananen zu bevorzugen?

Um Rhi Willmots' Artikel auf theconversation.com zu lesen, please click here.


Erscheinungsdatum:

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