BLE Marktbericht KW 51/15

Trauben: Angebot aus Übersee überwiegt - kleinere Mengen aus Europa

Tafeltrauben
Die Importe aus Übersee prägten augenscheinlich das Geschäft: Brasilien, Peru und Südafrika dominierten mit Thompson Seedless, Crimson Seedless und Prime Seedless. Aus Brasilien stammten zudem Arra 15 und Timco, welche zu 17,- € je 4,5-kg-Karton verkauft wurden. Aus Namibia lud man Early Sweet, Prime Seedless und Flame Seedless ab. Die europäischen Partien spielten eine verkleinerte Rolle: Italienische Italia und Crimson Seedless sowie spanische Aledo standen bloß selten zur Verfügung, konnten dafür aber schnell untergebracht werden. Spanische Dominga, eine Varietät mit Kern, kosteten in Frankfurt 16,- € je 6-kg-Gebinde. Griechische Thompson Seedless und türkische Sultana trafen nur noch sporadisch ein. Insgesamt hielt das Interesse mit der Bereitstellung nicht Schritt, sodass die Händler gezwungen waren, ihre Forderungen zu senken. Dies galt insbesondere für konditionsschwache Offerten, die man ab und an in Hamburg sah.

Äpfel
Deutschland dominierte mit zahlreichen Varietäten das Geschäft. Die Verfügbarkeit genügte, um das kontinuierliche Interesse mühelos zu stillen.

Birnen
Italienische Abate Fetel und Santa Maria befanden sich an der Spitze des Angebotes. Generell überzeugte die Qualität der Früchte oftmals, sodass die Kunden stetig zugriffen.

Kiwis
Die Versorgung hatte sich kaum verändert und genügte, um die kontinuierliche Nachfrage zu befriedigen. Hinsichtlich der Kurse waren kaum Bewegungen auszumachen.

Orangen
Bei Blondorangen dominierten spanische Navelina das Geschäft. Ansteigende Zufuhren von Salustiana aus Spanien und Washington Navel aus der Türkei ergänzten dieses.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Die Präsenz der marktbeherrschenden Clementinen aus Spanien dehnte sich aus. Das Interesse hatte sich zwar verbessert, doch erst recht spät zum Wochenende hin.

Zitronen
Die Hauptgeschäfte wurden mit spanischen Primofiori getätigt. Türkische Produkte ergänzten das Angebot, italienische rundeten es in Köln, griechische in Frankfurt ab.

Bananen
Der Verkauf verlief in ruhigen Bahnen. Man hatte die Bereitstellung auf den Umfang der zu erwartenden Order abgestimmt. In der Folge hielten sich die Bewertungen auf einem konstanten Niveau.

Blumenkohl
Die fast überall beherrschenden französischen Chargen wurden zunehmend mit einer Konkurrenz aus Italien konfrontiert, ohne jedoch durch diese in irgendeiner Form unter stärkeren Druck zu geraten.

Salat
Eissalat wurde einzig aus Spanien angeliefert. Der Umfang der Bereitstellung differierte sehr. In enger Anbindung an diesen schwankten die Preise in einer ziemlich breiten Spanne.

Gurken
Das Geschäft mit Schlangengurken war fest in der Hand spanischer Importe. Zu Beginn belasteten häufiger bald an Konditionsschwäche leidende Überhänge aus der Vorwoche.

Tomaten
Runde Tomaten und Rispentomaten aus Spanien und den Niederlanden prägten den Vertrieb. Die Verfügbarkeit fiel nicht sehr üppig aus. Insbesondere die mitteleuropäischen Zugänge schränkten sich ein.

Gemüsepaprika
Im Handel herrschten bei allen Farbvarianten eindeutig spanische Abladungen vor. Deren Ausmaß hatte sich insgesamt gegenüber der 50. KW kaum geändert.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln trafen wie gehabt ausschließlich aus Spanien ein. Der Umfang der Zufuhren genügte weiterhin nicht, um den Bedarf hinlänglich zu decken. Die Forderungen zogen fortlaufend an.

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Quelle: BLE

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