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Fotoreportage Breeding Proof Monsanto



Vergangene Woche organisierten De Ruiter und Seminis im Schloß Rhoon eine neue Edition von Breeding Proof mit dem Thema 'Monsanto in the supply chain'. Vorsitzender Nico van Vliet startete die Veranstaltung mit der Erinnerung an den erfolgreichen Start von sechs neuen Produkten in diesem Jahr. Er verdeutlichte, dass dieser Tag in Englisch gehalten wird, weil die Themen international interessant sind, vor allem für Grossbritannien und Deutschland.

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Elena Ozeritskaya, Expertin Zielgruppenbestimmung und -kenntnis, startete den Tag mit einer Rede über die Generation Y. Diese Gruppe Menschen, geboren zwischen 1981 - 1995 ist die grösste und wichtigste Zielgruppe. Sie sind realistisch, abenteuerlich, finden Social Media wichtig und haben eine YOLO (you only live once) Einstellung.

Diese Eigenschaften sind gut zu übertragen auf Ernährung. Generation Y sind begeisterte Köche und teilen Ihre Kreationen gern mit der Welt, durch Foto's auf Social Media zu publizieren. Sie wollen alles über Nahrungsmittel wissen. YouTube und blogs werden oft genutzt und geben gern mehr Geld aus für Produkte, sofern sie den Erwartungen entsprechen. Sie wollen Essen für unterwegs. Dieses muss qualitatief hochwertig sein und Transparenz ausweisen.

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Elena setzt Ihre Rede fort mit vier Konsumententrends:
  • Ernährung = Erlebnis
    Mit Essen erlebt man Geschmack. Verbraucher suchen Produkte, die zu Ihrer Identität passen und wollen mit Spass einkaufen. Das wird eine Herausforderung für den Einzelhandel.
  • Wohlbefinden – rustik
    Chique muss es sein, so frisch wie möglich. Chauvinismus ist der Grund für den Kauf von lokalem Gemüse. Biologisch ist ein booming business. Hiermit stehen wir noch am Anfang. 
  • Bequemlichkeit
    Mehr Essmomente und kleinere Mengen. Vorgeschnittenes Gemüse ist ein Muss, allerdings grober, so dass man den Ursprung noch erkennt. Fix und Fertige Mahlzeiten und Snackgemüse kennt einen Markt. Erhöhte Technologie beim Einkaufen wird zunehmen. 
  • Bezahlbares luxoriöses Preis-Qualitätsverhältnis
Elena sieht, dass Generation Y mehr Gemüse essen will. Das tun sie noch nicht und genau da liegen die Möglichkeiten, die die Handelskette erfassen muss durch:
  • Mach es dem Verbraucher einfacher. Mengen, Geschmack und Angebot anpassen.
  • Kombinere verschiedene Trends
  • Personalisiere das Angebot.
  • Ziehe Nutzen aus Social Media um Information zu verbreiten.
  • Sei originell, so wie auch der Verbraucher ist.
  • Arbeite zusammen innerhalb der Kette.
  • Trage Sorge, dass die Markenstrategie deutlich ist.
Jack Stroeken, Gründer der Bee-Box war zweiter Sprecher des Tages. Beebox steht zentral für verantwortliche Ernährung, die gesund ist für Mensch, Bauer und Natur. Zielgruppe sind Menschen mit gesundem und grünen Lebensstil 
Bei Zusammenstellung der Boxen gibt es vier Prinzipien:
  • Ehrlicher Preis - direkt vom Bauern zum Verbraucher.
  • Aus Holland - Produkte von niederländischen Bauern.
  • Biologisch – so wie von der Natur beachsichtigt. 
  • Transparenz - immer wissen, woher die Produkte kommen. 
Diese Prinzipien sind Folge des Unterschiedes zwischen Agri- und Geschmackskultur. Jack: "Das Marktverhältnis hängt schief. Der Gewinn geht an Händler und Transporteure. Wir Holländer profitieren nicht genug von der Varietät der Produkte. Hierdurch wird die Geschmackskultur eingeschränkt und die Ernährungskette kleiner." Mit Beebox hofft Jack auf Veränderung. Beebox is B Corp zertifiziert. Das ist ein international stark zunehmendes dauerhaftes Gütezeichen für Betriebe, die zeigen, dass Gewinn machen und positief an der Gemeinschaft beitragen, prima zusammenpassen. 

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Ibrahim El Menschawi ist der EMEA Regional Lead bei Monsanto. Er verdeutlichte die Rolle von Monsanto innerhalb der Kette. Monsanto weiss, wie wichtig der Informationsfluss ist. Je dichter die Info vom Verbraucher kommt, desto wertvoller. "Alles beginnt beim Konsumenten. Hier liegt der Ursprung jeder Rasse". 

"Monsanto hat als Ziel, die Marktfrage zu produzieren, mit der notwendigen Diversität", so der Topmann. Ein gutes Beispiel sind Tomaten. In den letzten Jahren sind viele neue Sorten auf den Markt gekommen, das braucht der Verbraucher. El Menschawi ist überzeugt, dass ein Züchter sich dem Begriff Permanenz bewusst ist. "Ein Bauer will den Boden gesund halten, nicht erschöpfen, denn die nächsten Jahre muss auch noch angebaut werden. Das gilt übrigens auch für Gewächshäuser. Es werden minimal Unkrautvertilgungsmittel benutzt. Meiner Meinung nach darf der holländische Unterglasanbau das Markenzeichen 'Dauerhaft' führen. Ich verstehe wirklich nicht den Widerstand hiergegen." 

Mit einer Abendmahlzeit, wobei unter anderem die erste Ernte von Gartenbaubetrieb 't Woudt serviert wurde, wurde Breeding Proof beendet. 

Erscheinungsdatum:



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