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Neue Bedenken um Re-Export aus Weißrussland

Keine Gurken in russischen Regalen?

Die russische Inspektion ist um die weißrussischen Grenzkontrollen besorgt. Die Inspektion fing wieder einmal eine Partei ab, die die Anforderungen nicht erfüllte. Auch der Einsatz gefälschter Dokumente besorgt die Russen. Dieses Jahr hat das Land bereits 1000 Tonnen an illegalen Produkten abgeblockt. Während der Wintermonate scheinen Gurken aus den Regalen zu verschwinden. Dem weißrussischen Minister für Agrarkultur zufolge, kann sich das Land in Bezug auf Obst und Gemüse selbst versorgen. Und in der Ukraine, kämpfen die Lieferanten um Konsumenten. Während einige Unternehmen dazu gezwungen werden, die Preise anzuheben, halten andere sie absichtlich weit unten.



Neue Bedenken um Re-Export aus Weißrussland
Der russische Phytosanitär-Service ist wieder einmal um den Re-Export aus Weißrussland besorgt. Am 9. November entdeckte die kalifornische Inspektion Blasenfüßer in einem Teil von Topfpflanzen und Gurken. Die Topfpflanzen kamen aus den Niederlanden. Russland macht sich hauptsächlich um die weißrussischen Inspektionen Sorgen, die als nicht ausreichend angesehen werden. Dem Phytosanitär-Service zufolge, steigt das Risiko von Produkten, die nicht den Anforderungen entsprechen, nachdem sie Weißrussland durchquert haben. Neben diesen phytosanitären Risiken ist die Inspektion nicht davon überzeugt, dass Weißrussland wirklich keine illegalen Produkte über die Grenzen lässt. In den vergangenen Monaten gab es verschiedene berichte, laut denen Gruppen abgefangen wurden, die ihre Papiere gefälscht hatten. Produkte mit falschen Papieren, bei denen die Jahreszeiten nicht gezählt werden, werden immer häufiger abgefangen. Es sticht hervor, dass den Dokumenten nach, neue Handelsströme gibt: beispielsweise Pilze aus der Türkei und Marokko oder Rettich aus Südafrika.

Länder, die regelmäßig mit Falschpapieren zu tun haben sind die Türkei, Mazedonien, Ecuador, Ägypten, Südafrika, Bosnien und Herzegowina, Marokko, Serbien, Tunesien, Israel, Brasilien und Chile. 2014 wurden insgesamt 82 gefälschte Dokumente sichergestellt. Dieses Jahr sind es bereits 388.

Russland hat schon 1000 Tonnen illegaler Produkte gestoppt
Die russische Inspektion hat bereits 1000 Tonnen boykottierter Produkte gestoppt. Zwischen September 2014 und September 2015 wurden 2015 404.8 Tonnen vernichtet. Weitere 777 Tonnen wurden zurück nach Kasachstan, Weißrussland und in andere Länder geschickt. 4 Millionen Rubel (61,000 Dollar) teure Geldstrafen wurden über Exporteure verhängt.

Keine Gurken mehr in russischen Regalen?
Offiziellen Zahlen zufolge sind die Preise in Russland im Oktober beständig gestiegen. Wobei Gurken noch vor einer Woche bei 29 Cent pro Kilo lagen, liegt der Durchschnittspreis jetzt bei 2.18 Euro. In kleineren Läden kosten Gurken fast 3 Euro pro Kilo. Im Internet haben Bauern darüber nachgedacht, das Gemüse für bis zu 7.63 pro Kilo anzubieten. Laut einer russischen Zeitung ist vor allem der Mangel an Gurken der Grund für die stark gestiegenen Preise. Die Gurken werden momentan nur auf Anfrage im Gewächshaus gezüchtet. Supermärkte stellen sich für die nächste Saison jetzt schon hinten an. Bauern in den wärmeren Regionen des Landes haben die Saison vor ein paar Wochen beendet, diese Vorräte sind jetzt aufgebraucht. Die Lage ist in vielen Staaten die gleiche. Auch die Preise in Krasnodar, Russlands Anbauregion, steigen wegen der Knappheit.

Der Gurkenimport aus Weißrussland, der Türkei und Azerbaijan ist teuer und das günstige Angebot aus der EU ist wegen des Boykotts nicht länger möglich. Den russischen Medien zufolge ist das Land zurück auf einem Stand der Soviet-Zeit angelangt, wo es zwischen Oktober und März keine Gurken gab.

Gebiet in Moskau-Region wächst beträchtlich
Das Agrarkultur-Gebiet in der Moskau-Region ist seit 2013 um über 160,000 Hektar gewachsen, das sind etwa 10% der Gesamtfläche. Anfang 2013 bestand 61% der Region aus Feldern. Ende diesen Jahres wird diese Fläche 74% betragen.

Die russischen Behörden fordern Landbesitzer dazu auf, ihr Land für die Agrarkultur zu benutzen, sagte Govaneur Andrei Vorobyov. Die Region führte vor einigen Jahren eine Reihe an Maßnahmen ein, um die Agrarkultur anzukurbeln. Agrarkultur-Land wird weniger versteuert (0.3% statt 1.5%). Auch können Strafen für ungenutztes Land verhängt werden, das nicht so genutzt wird, wie es genutzt werden sollte, und kann bis zu 10% mehr wert sein, als im Grundbuch verankert. Nach drei Jahren können die Behörden sogar Maßnahmen einleiten, um das Land zu übernehmen. Besitzer von ungenutzem Land können dazu gezwungen werden, ihr Land zu verkaufen oder zu leasen.

Eine Fußnote von Agrarkultur-Statistiken besagt, dass ein Teil des Landes als Weideland genutzt wird. "Trotzdem, hat das Wachstum im Agrar-Sektor, vor allem entgegen der Tatsache, dass es in anderen Sektoren stagniert, dazu geführt, dass ungenutztes Land wieder in Betrieb genommen wird." Dem Vizepräsidenten Denis Butsaev zufolge, hat sich die Getreideproduktion seit 2013 verdoppelt (auf 41,000 Tonnen), die Kartoffelproduktion ist um 28% gestiegen (auf 885,000 Tonnen) und die Kultivierung von Gemüse ist um 30% gestiegen (auf 635,000 Tonnen).

Noch gibt es noch immer nicht genug Privatinvestoren in der Region. Lokale Behörden müssen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um sie anzulocken. Das Programm "Agrarkultur von Moskaus Vorstädten" verspricht einen finanziellen Reiz. Die Region erlässt Investoren 20% der Kapitalkosten für den Bau und die Modernisierung von Agrar-Anlagen.

"Weißrussland ist Selbstversorger"
Während ein Teil der weißrussischen Ernte exportiert wird, wird ein anderer Teil über die Wintermonate gelagert. Im Moment hat das Land etwa 400 Lagerorte. Während der Wintermonate ist die Hauptstadt Minsk der Hauptkäufer von Obst und Gemüse, sagt der Geschäftsleiter von Partizanskoye. Das Unternehmen verkauft etwa die Hälfte seines Obsts und Gemüses and die 2 Millionen Bevölkerung der Hauptstadt. Auch andere Länder sehen, dass es dort eine gute lokale Nachfrage gibt, da die Konsumenten dem Unternehmen zufolge, gewaschene Produkte bevorzugen. Daher wurde vor zwei Jahren eine Waschanlagen-Linie gebaut. Der Minister für Agrarkultur betont, dass Weißrussland selbstversorgend sei; "Wir sind nicht von Importen außerhalb der Saison abhängig. Für lange Zeit hatte der Import keine Dringlichkeit. Das Land ist ein Selbstversorger. Nur ein kleiner Teil der Produktweite, wie Bananen und Exoten, wird importiert."

Preise in der Ukraine steigen schnell; Kampf für die Konsumenten
Dem Geschäftsführer des ukrainischen Supermarkt-Anbieter-Verbands zufolge, gibt es unter den Konsumenten einen Kampf, das sagte er in einem Interview mit der ukrainischen Website Golos.ua. "Ja, die Preise für Obst und Gemüse steigen, aber es ist nicht sicher, ob Obst und Gemüse in allen Läden gleich teuer sein werden. Es gibt hunderte von Anbietern von Obst und Gemüse, es ist schwierig mit allen zu handeln, die Preise steigen nicht regelmäßig." Laut dem Geschäftsführer gibt es einen Kampf mit den Konsumenten, da Unternehmen, die das Ansteigen des Preises nicht verhindern können, ihn steigen lassen, während andere etwas Raum zum atmen haben und die Preise niedrig lassen. Die Produkte werden außerdem extra gelagert, da sogar noch höhere Preise erwartet werden.

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