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Quartalszahlen

Internationales Geschäft trägt 3. Quartal – BayWa holt deutlich auf

Die BayWa AG hat seit dem Halbjahresabschluss 2015 deutlich um rund 35 Mio. Euro beim EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) zugelegt. Nach neun Monaten liegt das EBIT von 75,3 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum 2014 (Vorjahr: 74,5 Mio. Euro). Der Umsatz in Höhe von 11,1 Mrd. Euro schloss vor allem preisbedingt leicht unter dem Vergleichswert (Vorjahr: 11,4 Mrd. Euro) ab.

Internationales Geschäft mit gutem Ergebnis
Im Segment Agrar, das den Handel mit Agrarbetriebsmitteln und Erzeugnissen sowie die Bereiche Technik und Obst zusammenfasst, erzielte der Konzern zum 30. September 2015 einen Umsatz von 7,69 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,70 Mrd. Euro). Das EBIT betrug nach neun Monaten 63,9 Mio. Euro (Vorjahr: 69,8 Mio. Euro).

Heißer Sommer und volatile Marktpreise belasten deutschen Getreidehandel
Grund für die rückläufige EBIT-Entwicklung war hauptsächlich die Situation im deutschen Agrarhandel: Durch den heißen Sommer ist es beispielsweise kaum nötig gewesen, Getreide nach der Ernte zu trocknen, mit entsprechenden Erlöseinbußen in den BayWa Kernregionen. Außerdem fiel die diesjährige Maisernte vor allem in Bayern deutlich schwächer aus als im Vorjahr mit entsprechend niedrigen Vermarktungsmengen für die BayWa. Insgesamt sank die Abgabebereitschaft der Landwirte bei Getreide erheblich und die Verarbeiter hielten sich in der Erwartung noch niedrigerer Preise mit Käufen zurück, da die Preisentwicklung bis Ende September allgemein stark nach unten zeigte. Erst mit Beginn des 4. Quartals zogen die Preise und damit auch die Abgabe bzw. Nachfrage wieder an. Von der Sommertrockenheit betroffen war auch der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln. Dagegen stieg der Absatz von Düngemitteln aufgrund sinkender Preise an und das Saatgutgeschäft entwickelte sich weiterhin stabil.

Operativ gut unterwegs waren auch die internationalen Beteiligungen im Agrarhandelsgeschäft der BayWa. Hier wurden u. a. erfolgreich neue Vertriebswege in dem nordafrikanischen und arabischen Raum eröffnet, von denen die BayWa zukünftig weiter profitieren wird.

Auch der Obsthandel entwickelte sich sehr positiv. Der Umsatz betrug nach neun Monaten 473,7 Mio. Euro (Vorjahr: 432,7 Mio. Euro). Das EBIT lag bei 22,1 Mio. Euro (Vorjahr: 15,9 Mio. Euro); dies entspricht einer Steigerung von 38,6 Prozent. Der Konzern profitierte im internationalen Obstgeschäft von den Aktivitäten und Zukäufen der neuseeländischen Tochter T&G Global Limited. Der deutsche Obsthandel zeigte sich durch leicht steigende Apfelpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr wieder stabiler, so dass auch hier von einer positiven Entwicklung bei der laufenden Vermarktung auszugehen ist.

Das Technikgeschäft der BayWa entwickelte sich wie im 1. Halbjahr auch zum 30. September 2015 wieder gegen den Markttrend, der sowohl in Deutschland als auch in Europa von stark sinkenden Absatzzahlen von bis zu 10 Prozent gekennzeichnet war. Trotz im Vergleich zum Vorjahr wiederum gestiegener Absatzzahlen bei Gebrauchtmaschinen konnte sich die Techniksparte jedoch nicht komplett dem Markttrend entziehen und erzielte einen Umsatz von 966,7 Mio. Euro (Vorjahr: 971,9 Mio. Euro) und ein EBIT von 9,1 Mio. Euro (Vorjahr: 13,6 Mio. Euro). Hier wirkten sich vor allem der höhere Margendruck im Neumaschinenvertrieb sowie eine Steigerung der Personalkosten wegen Tarifanpassungen aus. Durch die Branchenleitmesse Agritechnica, die in wenigen Tagen ihre Tore öffnet, wird wieder eine Nachfragebelebung bei Traktoren und Landmaschinen erwartet.


Quelle: www.baywa.de

Erscheinungsdatum:



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