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BLE Marktbericht KW 37/15

Italien dominiert den Birnenhandel - Absatz verläuft ruhig

Birnen
Italien dominierte mit Santa Maria und Williams Christ den Handel. Abate Fetel gefielen hinsichtlich ihrer Berostung nicht durchgängig. Zudem konnte man unter anderem auf italienische Red Bartlett und Kaiser Alexander zugreifen. Aus Deutschland kamen vorrangig Williams Christ und in einem abgeschwächten Rahmen Clapps Liebling, die zunehmend von ersten Conference und Gute Luise verdrängt wurden. Einheimische Gellert und Vereinsdechantsbirnen komplettierten. Die Türkei lieferte spärliche Mengen von Santa Maria, die Niederlande rundeten mit Conference ab. Spanien war mit Abate Fetel und Morettini vertreten; letztere kosteten in Frankfurt 1,10 € je kg. Insgesamt verlief das Geschäft ruhig, die Partien wurden ohne Höhepunkte untergebracht. Bei einer an den Verkaufsmöglichkeiten orientierten Versorgung bewegten sich die Kurse kaum. In München waren jedoch sukzessive Vergünstigungen an der Tagesordnung. In Hamburg mussten die Bewertungen für zu kleine inländische Clapps Liebling gesenktwerden.

Äpfel
Die ausgedehnten Abladungen aus Europa schlugen sich auf die Preise nieder, die häufig abwärts tendierten, da die Nachfrage mit der Verfügbarkeit nicht Schritt hielt. Die bisherigen Forderungen bei den verringerten Zufuhren aus Übersee wurden bestätigt oder angehoben.

Tafeltrauben
Die Notierungen entwickelten sich unterschiedlich: Während sie in Hamburg anstiegen, bröckelten sie in Berlin eher ab. In München verbilligten sich Thompson Seedless. In Frankfurt hob man die Preise für italienische Crimson Seedless und Sugraone an.

Erdbeeren
Die beherrschenden einheimischen Zufuhren schränkten sich ein. Bei einem höhepunktlosen Handel tendierten die Kurse in Frankfurt stärker und Berlin schwächer abwärts. In Hamburg, Köln und München zogen sie infolge begrenzter Anlieferungen nach oben.

Pfirsiche und Nektarinen
Beim nahen Saisonende stießen verkleinerte Anlieferungen auf begrenztes Interesse. Die organoleptischen Eigenschaften der Produkte schmälerten sich. Trotz der widrigen Umstände veränderten sich die Bewertungen nicht wesentlich, erhöhten sich ab und an sogar ein wenig.

Pflaumen
Die Verfügbarkeit nahm zwar ab, trotzdem gelang es in der Regel, das Interesse zu stillen. Dennoch stiegen die Bewertungen aufgrund verbesserter Unterbringung in München und Frankfurt an. In Hamburg mussten die Verkäufer zum Teil Vergünstigungen akzeptieren.

Kiwis
Die Nachfrage konnte hinlänglich gedeckt werden, sodass die Händler an den bisherigen Forderungen weitgehend festhielten. Lediglich in Frankfurt verteuerten sich die Offerten aus Chile.

Zitronen
In Frankfurt etablierte sich qualitätsbedingt eine breite Preisspanne. In München stiegen die Bewertungen der spanischen Partien mengeninduziert. Ansonsten bestätigten sich meist die Kurse der Vorwoche.

Bananen
Die Versorgung fiel in der Regel moderat und übersichtlich aus. Bei einer ausreichenden Nachfrage verharrten die Notierungen für gewöhnlich auf einem konstanten Niveau.

Blumenkohl
Die Abnahme gestaltete sich vorwiegend relativ flott, zeigte sich manchmal jedoch als zu ruhig. Zum einen blieben die Bewertungen stabil, zum anderen sackten sie qualitätsinduziert infolge zu kleiner Kaliber oder begrenzter Haltbarkeit ab.

Salat
Eissalat stammte hauptsächlich aus dem Inland. Knapp ein Drittel der Zufuhren verbuchte man auf niederländische Herkunft. Wegen einer Absatzbelebung oder einer leichten Unterversorgung zogen die Preise sukzessive an.

Gurken
Trotz einer vielfach unaufgeregten Nachfrage bewegten sich im Laufe der Tage die Bewertungen von Schlangengurken in der Regel stufenähnlich nach oben. Je nach Kondition der Ware wurden dabei durchaus gewisse Schwankungen verzeichnet.

Tomaten
Die Bereitstellung hatte sich meist offensichtlich abgeschwächt. Das betraf für gewöhnlich alle Produktgruppen. Zudem vermochte die Qualität der Früchte normalerweise durchgängig zu überzeugen. Beide Faktoren trieben die Notierungen sukzessive in die Höhe.

Gemüsepaprika
Das dominierende Angebot stammte aus den Niederlanden. Generell schwankten die Kurse nicht so stark wie in den Vorwochen: Die der roten und gelben Varietäten tendierten mengeninduziert vorwiegend nach oben, die der grünen vorrangig nach unten.

Zwiebeln
Bei einem stetigen Vertrieb verharrten infolge optimaler Dosierung die Bewertungen von Haushaltsware meist auf bisherigem Niveau. Ansonsten fielen sie, zuweilen stufenweise, marginal ab.

Mehr Informationen erhalten Sie im Marktbericht des BLE:
BLE Marktbericht KW 37/2015


Quelle: BLE

Erscheinungsdatum:



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