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"Einige Parzellen können wir komplett vergessen"

Hagel trifft Obstzüchter hart und das kurz vor der Ernte

Lange schien es so als wurden die Obstzüchter in den Niederlanden vom Hagel verschont bleiben, doch gestern hielt er - kurz vor der Ernte - EInzug ins Land. Das Unwetter zog vom Nordwesten nach Südwesten über die Niederlande. Hierbei hatte es schwere Sturmböen und große Hagelkörner im Gepäck. Dadurch entstand in Zeeland, West-Brabant und in Betuwe ein enormer Schaden. DIe Obstzüchter hat es sehr schlimm getroffen, denn die meisten stehen gerade kurz vor der Ernte. Der genaue Schaden wird erst nachdem es wieder trocken schätzen zu sein. Fest steht, dass es scih um eine grpße Fläche handeln muss.



Bei dem Versicherungsunternehemn OFH für Hagelschäden treffen seit 07:00 Uhr die ersten Meldungen ein, zo erzählt Gert Jan van Dijk: " Bis jetzt kommen die meisten Meldungen von Hartobstzüchter. So kurz vor der Ernte ist diese nun innerhalb von einer Viertelstunde zerstört worden. Die Frustration unter den Züchtern ist groß.

Nach Angaben des Versicherers sind die Schäden unterschiedlich: "Uns erreichen Meldungen von Züchtern aus Zeeland bis Overbetuwe und die Schäden sind unterschiedlich. Von kleinen Kratzern bis hin zu großen Löchern, wobei der Hagel die Schale durchschlug. Beim letzten Fall ist das Obst dann so gut wie wertlos. Das ganze Ausmaß des Schadens ist noch nicht absehbar. Es wird auf jeden fall einige Tage dauern bis alle Schäden beim Obst erfasst sind. Danach können wir eine Schätzung abgeben.

Für die kommenden Tagen sind noch mehr Unwetter zu erwarten, denn es hängt noch viel Energie in der Luft und das ist so kurz vor der Ernte keine günstige Situation.


Diese Plantage in Zeeland traf es sehr heftig

Bei Interpolis klingeln heute Morgen ununterbrochen die Telefone. Hagel, Regen und Unwetter sorgten heute Nacht für große Schäden. Letze Woche, in der eine Winhose über das Land zog, wurde der Landbau noch verschont. "DIeses Wochenende bekamen einige Unternehmen die volle Pckung ab", sagte Adri Witlox, Chef von der Agrarabteilung bei Interpolis. "Von Samstag auf Sonntag bekamen wir Meldungen aus Veghel und Uden. Heute Nacht traf es vor allem die Bommelerwaard. Eine Schätzung über die Schäden kann noch nicht abgegeben werden. Aber sicher ist, dass es um tausende Fensterscheiben geht."


Hagelkörner so groß wie Eier
 

"Der Schaden varriert von Parzellen, die verschont blieben bis hin zu Totalverlusten", erzählt Marc André de la Porte aus Dreumel, der auch Vorsitzer der Vereinigung von Midden-Nederland ist. Er bezeichnet vor allem den Umfang des Schadens als sehr stark: "Jedes Jahr haben einige Unternehmen mit Hagelschäden zu kämpfen, dass es aber ein so großes Gebiet betrifft, das kommt eher selten vor. Insgesamt führtdies zu einem gigantischen Schaden. Von Zeeland bis West-Brabant und zu den Regionen Mass und Waal sind die Folgen verherend. Auch in der Region Zaltbommel und Haaften sind die Schäden groß, auch wenn sie von Parzelle zu Parzelle abweichen."

So sieht es auch Jack van Wijk von der Auktion Zaltbommel: "Hier in der Region Zaltbommel ging es drunter und drüber. Auch bei uns schlugen die Hagelkörner durch Dach durch. Sogar Autoscheiben gingen zu Bruch. Von unseren Züchtern von Erdbeeren und Paprikas, die ein Gewächshaus betreiben, bekommen wir Meldungen über kaputte Fensterscheiben. Auch bei den Hartobstzüchtern sind die Schäden groß."nnen."

Obstzüchter Rinus van 't Westeinde aus Nisse begutachtete heute Morgen seine Parzelle. "Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Erst nach längerem Suchen konnte ich einige Schäden finden. Obwohl wir auch Unwetter mit Hagel hatten, aber zum glück war der Spuk auch schnell wieder vorbei. Bei einem meiner Nachbarn war der Schaden größer und ich hörte auch aus der Region Betuwe Berichte über größere Schäden. Aber um den ganzen Schaen abschätzen zu können muss erst wieder trocken sein. Heute Mittag können wir eine Einschätzung abgegeb."



Auch sein Kollege Martijn Slabbekoorn aus Kapelle bleibt vorsichtig. "Es ist noch zu früh und auf dem ersten Blick sind die Schäden gering, doch wenn jetzt wieder die Sonne scheint, dann kommen auch die kleinen Schäden zu Vorschein. Es könnte also noch böse Überraschungen geben. Ich denke wir können uns glücklich schätzen, dass große Hagelkörner gefallen sind, denn bei einem feinen Hagelsturm sind die Schäden noch flächendeckender."

Autoren: Arnaud-Jan de Braal, Arlette Sijmonsma und Izak Heijboer
Übersetzt von: Martin Hafemann

Quelle: www.agf.nl

Erscheinungsdatum:



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