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Hohe Preise und geringe Verfügbarkeiten am Zitronenmarkt

Die Durststrecke am Zitronenmarkt könnte sich in Zukunft noch verschärfen. Davon geht Niels Rostren von der Cobana Fruchtring GmbH & Co. KG aus: „Die spanische Zitronen-Saison ist vorbei. Jetzt gibt es nur noch Ware aus Argentinien, Südafrika und kleinere Mengen aus Uruguay am Markt. Diese Länder liefern zwar Ware, aber nur in geringem Umfang.“ Durch die geringen Zufuhren aus den Exportländern sind die Preise für Zitronen am europäischen Markt in letzter Zeit extrem gestiegen. „Die Zitronen, die aktuell verfügbar sind, werden zu hohen Preisen gehandelt“, so der Experte, „Diese hohen Preise können ein Grund für die zur Zeit schwache Nachfrage sein."

Suboptimale Witterungsbedingungen
Ein Grund für die geringen argentinischen Lieferungen in diesem Jahr waren die ungünstigen Witterungsbedingungen vor Ort. „Am Anfang des Jahres waren die Witterungsbedingungen in Argentinien eher suboptimal“, erklärt Rostren, "Lange starke Regenfälle sorgten teilweise für heftige Überschwemmungen. .Dadurch konnten die Produzenten vor Ort nur sehr wenige Zitronen ernten, die auch für den Export geeignet waren. Die Qualitätsstandards in den Importländern erschweren es den Exporteuren zunehmend, die geeigneten Früchte für den Verkauf zu finden.“



Exporteure meiden Europa aus Angst vor Strafen
Als weiteren Grund für die Knappheit am Markt nennt der Experte die sogenannte „Citrus-Black Spot“-Krankheit in Südafrika. „Viele Exporteure und Produzenten versuchen Europa, aufgrund seiner strengen Auflagen für den Import, zu meiden.“ Diese wollen dadurch die drastischen Strafmaßnahmen durch die Europäische Union umgehen. „Die Produzenten und Exporteure sind verängstigt und verkaufen ihre Waren lieber in den Mittleren und Fernen Osten“, so der Importeur.

Gute Qualität
„Ansonsten haben die Zitronen, die sich am Markt befinden, eine durchaus gute Qualität“, meint Rostren. Cobana Fruchtring importiert seine Zitronen vorwiegend aus Argentinien. den nächsten Wochen, so glaubt der Experte, könnte es noch weniger Zitronen am Markt geben. „Aus Argentinien sind kaum noch Ankünfte zu erwarten. Weil sie dort keine Verfügbarkeiten mehr hatten, haben die Produzenten in diesem Jahr schon früh mit dem Packen der Exportware aufgehört.“

Eine Durststrecke droht
Am Zitronenmarkt könnte in den kommenden Wochen eine Durststrecke drohen. „Wir müssen nun schauen, dass wir die Zeit bis die Saison in der Türkei startet, überbrücken können“, erklärt Niels Rostren, „Dort beginnt die Saison ab Mitte September. Kurz danach kommen dann auch wieder spanische Waren auf den Markt."

Niels Rostren
Cobana Fruchtring GmbH & Co. KG
Neue Burg 2, 20457 Hamburg
040/30 30 5-222
nr@cobana-fruchtring.de
www.cobana-fruchtring.com

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