Ankündigungen

Stellenbörse

Top 5 -Gestern

Top 5 -letzte Woche

Top 5 -im letzten Monat

Griechische Banken haben geöffnet aber Zahlungen sind noch immer eingeschränkt

Rettung kostet griechische Landwirtschaft 2 Milliarden Euro

Griechenland hat mehr als 2 Milliarden Euro zurück an den IWF bezahlt und damit seine Schulden gelöscht. Zusätzlich zu den Rückzahlungen an den IWF, begann Griechenland auch die EZB zurückzuzahlen. Am vergangenen Montag (20. Juli 2015) wurden die Banken wiedereröffnet, obwohl die Auszahlungen nach wie vor begrenzt sind, und neue MwSt-Sätze in Eile eingeführt wurden.

Seit dieser Woche ist die Mehrwertsteuer auf viele Produkte gestiegen; in einigen Orten so hoch wie 23 %. Die neuen Regeln werden von Unternehmern in Frage gestellt. Ein Supermarkt-Mitarbeiter sagte der New York Times, dass er keine Ahnung hätte, welches Produkt in welchen Tarif fällt. Jetzt scheinen es nur Fleisch, Obst und Gemüse zu sein, die von der Steuererhöhung verschont werden.


Foto: Conejota | Dreamstime.com

Darüber hinaus gibt es Unternehmer, die die Preiserhöhung noch nicht an ihre Kunden weitergegeben haben. Ein Restaurantbesitzer sagte der New York Times, dass er die Mehrwertsteuererhöhung selbst absorbieren wird. Im Jahr 2011 wurde die Mehrwertsteuer für Restaurants vorübergehend auf 23 % erhöht, zu der Zeit haben viele Gastwirte den Verlust auch absorbiert. Hier war das Ergebnis, dass diese Unternehmen die Steuer nicht selbst zahlen konnten und mit den Konsequenzen leben mussten.

Das Zahlungssystem ist noch begrenzt. Griechen können nur noch maximal 60 Euro pro Tag abheben, aber aufgrund der Tatsache, dass die Banken wieder geöffnet haben ist es nun möglich, die 420 Euro für die ganze Woche an einem Tag abzuheben.

Die griechische Landwirtschaftsorganisation PASEGES berechnete, dass die Vereinbarung die Griechenland letzte Woche mit den Gläubigern getroffen hat den Sektor mehr als 2 Milliarden Euro kosten wird, diese Informationen beruhen auf europäische Daten. Die Kostensteigerung ist hauptsächlich auf höhere steuerliche Maßnahmen, einen Verlust in der Steuervergünstigung für Kraftstoff und höhere Versicherungsprämien zurückzuführen. Dennoch ist der Präsident des Vereins überzeugt, dass das Abkommen besser als nichts ist, "die griechische Landwirtschaft braucht jetzt politische Stabilität und eine Reform der Produktion und einen neuen strategischen Plan, entwickelt gemeinsam mit den Genossenschaften und Institutionen dieses Landes."

Das Geld, das Griechenland an IWF und EZB zurückgezahlt hat ist aus dem Notfall Darlehen von 7,6 Milliarden Euro, das Europa am vergangenen Freitag (17. Juli 2015) versprochen hatte.

Erscheinungsdatum:



Erhalten Sie den täglichen Newsletter in Ihrer E-Mail kostenlos | Klick hier


Weitere Nachrichten in dieser Branche:


Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet