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Kaiser’s Tengelmann belastet

Unternehmensgruppe Tengelmann ist auch im 148. Geschäftsjahr erfolgreich

Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, blickt im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz auf ein bewegtes, aber insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. „Wir hatten trotz der großen Belastung durch unsere Supermarkttochter Kaiser’s Tengelmann ein unterm Strich noch erfolgreiches Jahr 2014“, erklärt er. „Das verdanken wir vor allem der Leistung von KiK und OBI, die darüber hinaus beide vom hervorragenden Saisongeschäft im Frühjahr profitieren konnten“, so Karl-Erivan W. Haub. „Aber auch unsere Beteiligungen TEDi und Netto sowie unser Immobiliengeschäft haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 (1. Januar bis 31. Dezember) erzielte die Unternehmensgruppe einen Nettoumsatz von 8,10 Mrd. Euro, was einem währungsbereinigten Plus von 5,8 Prozent entspricht. Mit insgesamt 72.714 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in Deutschland, 18 weiteren europäischen Ländern sowie den USA vertreten.

„Unsere Eigenmittelquote liegt bei rund 39 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. So haben wir ein solides Fundament, das unser Familienunternehmen weitgehend unabhängig von den Unwägbarkeiten der Finanzmärkte macht“, so Haub.

Kaiser’s Tengelmann
Mit 15.710 Mitarbeitenden und 471 Filialen erzielte die Kaiser’s Tengelmann GmbH im Geschäftsjahr 2014 einen Nettoumsatz von 1,86 Mrd. Euro (- 4,0 Prozent). Das Geschäftsjahr war maßgeblich geprägt von der geplanten Abgabe an den EDEKA-Verbund. „Kaiser’s Tengelmann belastet die Unternehmensgruppe Tengelmann bereits seit mehr als 15 Jahren erheblich. Die Aufgabe des Geschäftsfeldes ist deshalb unausweichlich“, erklärt Alfried Bührdel, Geschäftsführer Finanzen. Nach-dem das Bundeskartellamt die Übernahme untersagt hatte, reichten Tengelmann und EDEKA einen Antrag auf Ministererlaubnis ein. Das Verfahren läuft noch bis Ende August. „Natürlich hoffen wir im Interesse unserer Mitarbeitenden auf eine positive Entscheidung, mehr können wir zum jetzigen Stand des Verfahrens aktuell nicht sagen“, so Haub.


Die komplette Pressemitteilung finden Sie unter http://tengelmann.de

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