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Schwarz-Gruppe mit Rekordumsatz

79 Milliarden Euro - höchster Umsatz der Firmengeschichte

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Schwarz-Gruppe, mit Lidl als Lokomotive, den Umsatz um mehr als fünf Milliarden Euro auf ein Geschäftsvolumen von 79,3 Milliarden Euro ausweiten.

Im Gespräch mit der Heilbronner Stimme sagte Klaus Gehring, Chef der Schwarz-Gruppe, dass das Wachstumstempo im vergangenen Geschäftsjahr bei rund sieben Prozent lag.



Kaufland hat in Deutschland mit einem Umsatz von 13,4 Milliarden Euro nur ein kleines, flächenbereinigtes Plus geschafft. Eine verbesserte Performance in den ausländischen Märkten führte laut Kaufland-Vorstandschef Frank Lehmann zwar dazu, dass die Großflächensparte der Schwarz-Gruppe erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke geknackt hat.

Zukünftig soll expandiert werden
Um fünf Milliarden Euro oder gut neun Prozent hat Lidl den Umsatz auf 59 Milliarden Euro gesteigert. Die Märkte im Inland haben 18,6 Milliarden Euro dazu beigetragen. Die Zahl der Filialen liegt aktuell bei 9925, etwa 3200 davon sind in Deutschland. In Zukunft möchte Lidl-Vorstandschef Sven Seidel bei der Expansion wieder Gas geben. Im laufenden Geschäftsjahr werde der 10 000. Markt eröffnet, insgesamt ist ein Zuwachs bei den Filialen um 300 geplant.

Im Inland in Regionen, in denen das Unternehmen eine noch nicht so starke Durchdringung hat, aber vor allem im Ausland. Großbritannien, Spanien und Italien seien Märkte mit Wachstumspotenzial. "In Italien werden wir in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro investieren", konkretisiert er. Dass Aldi dieser Tage angekündigt hat, sich dort ebenfalls niederlassen zu wollen, schreckt die Neckarsulmer nicht. "Mit Aldi kommen wir zurecht. Das nehmen wir sportlich", sagt Gehrig. In den USA sollen 2018 die ersten Lidl-Filialen öffnen.

Investitionen für fünf Milliarden Euro
Im laufenden Geschäftsjahr, das noch bis Ende Februar dauert, werde die Gruppe mehr als fünf Milliarden Euro investieren, sagt Gehrig - etwa 3,5 Milliarden seien für die Modernisierung vorhandener Filialen vorgesehen, knapp zwei Milliarden Euro für den Bau neuer Standorte.

Auch die Mitarbeiterzahl sei überproportional auf 350.000 gestiegen, was Gehrig unter anderem mit der Einführung personalintensiver Sortimente wie der Bäckereien bei Lidl begründet. Eine Ergebnisverbesserung um einen dreistelligen Millionenbetrag erwartet Gehrig von der besseren Zusammenarbeit der Verwaltung. Mittelfristig sieht sich die Unternehmensgruppe indes auf Kurs, die 100-Milliarden-Euro-Marke beim Umsatz zu überwinden. Auf einen Zeitplan will sich Klaus Gehrig aber nicht festlegen.

Quelle: www.swp.de

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