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Übersicht Weltmarkt Heidelbeeren

Die Ernte bewegt sich langsam gen Norden. In den USA beendet Kalifornien die Saison, um Platz für die nordwestlichen Staaten zu machen. In Europa gibt es Überschneidungen zwischen dem Süden und dem Norden. Wegen des Wetters im Norden hat die Ernte dort früher begonnen, während das Wetter im Süden alles andere als gut war. In Spanien fiel die Ernte ungewöhnlich groß aus, sodass auch gegen Ende der Saison noch große Mengen verfügbar sind. Insgesamt ist die Stimmung gut. Vor allem Frankreich ist zufrieden, da die Frucht dort in Verbindung mit der Nationalmannschaft gebracht wird (Les Blues), die an der Fußball-Weltmeisterschaft teilnimmt. In der südlichen Hemisphäre ist trotz Ende der Saison noch ordentlich was los. Grund dafür sind die lateinamerikanischen Länder, die neue Märte erschließen. Besonders attraktiv erscheint China. Ein Teil des chilenischen Sektors macht sich Sorgen um die Qualität der Beeren und das könnte sich auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes auswirken.

Deutschland: Warmes Wetter beschleunigt Blaubeeren Ernte
Die deutsche Blaubeeren Ernte läuft wegen des warmen Wetters sehr gut. Allerdings haben die hohen Temperaturen auch zu einem frühen Start der Blaubeeren, rote Beeren und Stachelbeeren Saison geführt. Ob dies einen Einfluss auf die Nachfrage nach Blaubeeren haben wird ist schwer zu sagen und wird erst in den nächsten zwei Wochen klar werden. Das Blaubeeren Angebot im Norden Deutschlands (Lüneburger Heide) ist noch immer ein paar Wochen zu spät. Die Bauern dort denken, dass die Ernte in der zweiten Juli Hälfte beginnen wird.

Die Händler bestätigen, dass die Import Saison bisher sehr gut verlaufen ist, auch wenn wegen der Temperaturschwankungen in Spanien die Qualität und auch die Mengen sehr unregelmäßig sind. Was die lokale Produktion angeht, so gibt es starke Konkurrenz seitens der Nachbarländer. Deutsche Spezialisten machen sich Sorgen um die Expansion der Anbaufläche in den Niederlanden und in Polen. Deswegen hoffen sie darauf, dass der aktuelle Blaubeeren Hype etwas abflachen und die Anbaufläche folglich wieder verkleinert werden wird. In jedem Fall haben deutsche Blaubeeren wegen ihrer guten Qualität und den überwiegend organischen Anbaumethoden eine sehr gute Reputation. Wichtige Verkaufsmärkte für (nord-) deutsche Blaubeeren sind vor allem Dänemark und andere skandinavische Länder, das bestätigen mehrere Händler.



Ukraine: Größere Ernte, kleinere Früchte
Diese Woche kamen die ersten Blaubeeren auf den Markt. Der Preis schwankt stark, ein Kilo kostet, je nach Größe der Beeren, zwischen 130 und 200 UAH (4,43-6,51 Euro). Den Bauern zufolge ist die Dürre diese Saison die größte Herausforderung. Der Wassermangel kann durch die Tröpfchen-Bewässerung nicht vollständig ausgeglichen werden, weshalb die Beeren in diesem Jahr etwas kleiner sind. Zugleich erwarten die Bauern jedoch eine größere Produktion, da neue Pflanzen inzwischen vollständig produktiv sind. Ab Juli wird das ukrainische Blaubeeren Angebot noch weiter ansteigen.

Polnische Bauern haben mit Frost zu kämpfen
Die Ernte wird in diesem Jahr nicht so gut ausfallen wie einige Bauern gehofft hatten. Allerdings wird der Umsatz voraussichtlich ähnlich hoch sein wie im vergangenen Jahr. Grund für den Produktionsrückgang ist der Frost zu Beginn des Jahres. "Wir wussten, dass es Verluste geben würde, aber viele Bauern hatten trotzdem auf eine gute Saison gehofft, da der Frost so früh im Jahr war", sagt ein Bauer. Die Ausmaße der Verluste sind abhängig von der Sorte. Ein Bauer sagt, dass einige Sorten Verluste von bis zu 50% erleiden werden, auf seiner eigenen Plantage erwartet er Verluste zwischen 20 und 25%. Das vollständige Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Neben dem Frost war auch das warme Wetter eine Herausforderung, da viele Bäume und Sträucher sich zu dieser Zeit in der Blütephase befanden. Daher ist es schwierig, eine genaue Einschätzung der Produktion zu machen. Dennoch sind die Aussichten für die Saison gut. In den vergangenen zwei Jahren wurde in Polen viel Werbung für Blaubeeren gemacht, weshalb der Markt wächst. "In Polen leben 40 Millionen Menschen. Es ist ein großer Markt, warum sollte man diese Möglichkeit nicht nutzen?" fragt ein Händler. Außerdem exportiert Polen in verschiedene Länder einschließlich der UK, Deutschland und Skandinavien. Auch weit entferntere Märkte in Asien oder im Mittleren Osten kommen in Frage, allerdings hängen die Chancen auf diesen Märkten stark von der Situation des Weltmarktes ab.

Frankreich: Allez les Bleus
"Allez les Blues" das singen viele Franzosen lautstark bei der Weltmeisterschaft und wenn es nach dem Sektor ginge, so würde man diese Münder mit Blaubeeren füttern. "Die französische Saison hat in diesem Jahr zusammen mit der Fußball-Weltmeisterschaft begonnen", sagt ein Händler erfreut. Er hat eine Werbekampagne entwickelt, um Blaubeeren mit dem Slogan "Allez les Blues" zu verkaufen. Die Beeren werden in 100 bis 500 Gramm Packungen verkauft.

Italien startet optimistisch in die Saison 
Die Saison hat begonnen. Um im Norden und im Süden auf den Markt zu kommen und das kommerzielle Potential einer längeren Saison zu nutzen, werden die Beeren sowohl im Süden als auch im Norden des Landes angebaut. "Nach dem Start zu urteilen, haben wir eine normale Saison vor uns", sagt ein Händler. Allerdings gibt es noch Wachstumspotential, da viele Neuanpflanzungen nun produktiv werden. Ein Händler sagt, dass die Nachfrage voraussichtlich weiter steigen wird. Er sieht Chancen darin, die Packungen auf Familiengrößen zu vergrößern. Zurzeit ist die italienische Produktion aus Verona und Torina zu einem Preis von 12-12,50 Euro erhältlich. In Rom kosten die Beeren sogar 17 Euro.

Spanien: Größere Mengen als erwartet
Wegen der milden Temperaturen, reichlichen Regenfällen und vielen bewölkten Tagen, waren die Erträge der spanischen Saison eine Zeit lang ungewöhnlich klein. Durch diesen Zeitraum entstand an anderer Stelle ein Überangebot, weshalb die Marktbedingungen zurzeit sehr schwierig sind.

Das unbeständige Wetter in diesem Jahr hat allen Beerensorten zu schaffen gemacht. "Obwohl die Blaubeeren Saison insgesamt sehr gut war, wurde die Ernte sehr verlangsamt und wir haben noch immer große Mengen übrig", sagt ein Händler. Diese Situation war nicht vorhersehbar und das macht den Verkauf der Beeren sehr schwierig. "Wir dachten, wir hätten die Hochsaison bereits hinter uns, aber plötzlich haben wir viel mehr Beeren verfügbar als erwartet", sagt ein Händler

Noch hinzu kommt, dass die Saison in Nordeuropa ungewöhnlich früh begonnen hat, sodass es zurzeit viel Konkurrenz gibt. Dank der hohen Nachfrage ist der Markt in diesem Jahr jedoch nicht kollabiert. Die Händler versuchen, weit entferntere Exportmärkte anzusteuern. Ein größerer Exporteur konnte beispielsweise seine Lieferungen nach Südostasien verdreifachen. 

Die Niederlande: Blaubeeren aus Nord- und Südeuropa überschneiden sich 
Durch das schlechte Wetter in Südeuropa und das gute Wetter in Nordeuropa kommen viele Beeren zur gleichen Zeit auf den Markt. Die Importeure sagen, dass das Angebot aus Marokko diese Woche zu Ende gehen wird. Das gleiche gilt für Spanien, auch wenn die Lagerbestände dort schwierig zu schätzen sind, da die Beeren in Kühllagern aufbewahrt werden. Allerdings nimmt die Qualität von spanischen Blaubeeren immer mehr ab, wodurch auch die Preise fallen und die Beeren oft im Sale zu jedem Preis angeboten werden. Indessen hat auch die serbische Saison mit einer guten Qualität begonnen. Dort hat jedoch ein Hagelsturm einen großen Teil der Produktion vernichtet. Voraussichtlich wird die Menge um 25% zurückgehen. Nächste Woche ist Hochsaison in Portugal. Die Preise für portugiesische Blaubeeren liegen zwischen 4,50-5 Euro. Auch Polen wird kommende Woche im Süden mit der Ernte beginnen, die Mengen werden in den ersten Wochen allerdings noch begrenzt sein. Die Niederlande werden Ende nächster Woche mit der Ernte anfangen. Wegen zahlreicher Anpflanzungen der frühen Sorte Duke wird die niederländische Produktion schnell ein hohes Level erreichen. Händler berichten, dass die Nachfrage nach Beeren gut sei. Die Supermärkte werben viel und die Verkäufe verlaufen gut. Die Hochsaison scheint jedoch immer mehr mit der südlichen Hemisphäre zusammen zu fallen. Ab September wird es dann in Europa geringere Mengen geben, was dann wiederum den Weg für südamerikanische und südafrikanische Produkte frei macht.

Belgischer Markt wächst
Der Anteil an Bio-Blaubeeren ist in Belgien in den vergangenen Jahren schnell gewachsen. Der Gesamtkonsum von Blaubeeren nimmt ebenfalls zu und der Bio-Anteil wächst mit einer ähnlichen Geschwindigkeit. Der Preisunterschied zwischen Bio-Blaubeeren und konventionellen Blaubeeren liegt bei 20%. Der höhere Preis der Bio-Beeren ist teils durch den geringeren Ertrag pro Hektar zu begründen. Der Blaubeeren Konsum in Belgien ist vor allem durch die Albert Heihn Promotion von Delhaize gestiegen. Die größten Käufer von Blaubeeren in Belgien (konventionell und Bio) sind mit einem Anteil von 80 bis 85% Einzelhändler. Viele konventionelle Supermärkte haben inzwischen auch Bio-Blaubeeren im Sortiment.

USA: Nordwesten kommt auf den Markt
Kalifornien bereitet sich auf das Ende der Saison vor. Dann wird die Ernte in anderen Staaten der USA beginnen. Zurzeit gibt es einem Händler zufolge genug Angebot. Die Saison beginnt bald im Nordwesten der USA: "Die Ernte in Kalifornien war nicht so groß wie erwartet. Wir hatten im März Frost und der hatte einen großen Einfluss." Die Saison wird in wenigen Wochen zu Ende gehen. "Es ist heißes Wetter angesagt und Hitze und Blaubeeren vertragen sich nicht sehr gut. Daher wird die Saison wohl sehr schnell vorbei sein", sagt ein Bauer.

Für Bauern in Georgia und North- und South Carolina lief die Saison sehr gut. Ein Händler erklärt, dass es kein Überangebot gab und dass der Markt sehr ausgeglichen gewesen sei. In den vergangenen 15 bis 20 Jahren ist die Nachfrage explosiv gestiegen, die Händler denken nicht, dass dieses Wachstum abflachen wird. Mit Ende der Saison in Kalifornien, fallen nun auch die Preise. Die besten Preise werden in der Regel kurz nach Beginn der Saison erzielt. Wenn dann die Mengen im Laufe der Saison steigen, fallen die Preise.

Chile: Sorgen um die Zukunft
Die Nuble Region gilt als gute Region für den Blaubeeren Anbau. Von dort aus sollen Blaubeeren ohne Einschränkungen in die USA exportiert werden. Die USA hatte wegen Lobesia botrana Befunden in der O'Higgins, Maule und Bio Bio Regionen Restriktionen erhoben. Mit der Desinfektion der Beeren wurde eine technische Lösung gefunden, allerdings war dies für Bio-Bauern nicht möglich und somit blieb die Grenze für sie geschlossen. Das Blaubeeren Komitee gab bekannt, dass die Exporte bei 110.000 Tonnen lagen, was eine Rekordmenge ist. Die Bio Bio Region hatte daran einen Anteil von 32%.

Im chilenischen Sektor macht man sich Sorgen um die Qualität der Blaubeeren. Einigen Händlern zufolge ist die Qualität in den vergangenen drei Saisons immer schlechter gewesen und das wirkt sich auf Chiles Position auf dem Weltmarkt aus. Die Bauern haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Darunter sind die klimatischen Bedingungen und extreme Wetterbedingungen. Die Qualität der Beeren aus anderen Ländern wie Marokko, Peru, Mexiko und Südafrika hat sich hingegen verbessert und laut einigen besorgten Händlern hängt Chile ganz klar nach. Sie glauben, dass es nicht reicht, auf andere Sorten umzusteigen; es müssen mehr Schritte unternommen werden, um die Lieferkette besser zu organisieren.

Peruanische Exporte nach China nehmen stark zu
Laut dem Exportverband hatten die Exporte im ersten Quartal des Jahres einen Wert von über 48 Millionen Dollar; das ist ein Anstieg um 229% im Vergleich zur selben Zeit im Vorjahr. Die Zahlen zeigen auch, dass die USA mit einem Umsatz von 32 Millionen Dollar der wichtigste Markt ist. Danach im Ranking kommen die Niederlande, die UK, Kanada, China und 13 kleinere Märkte. Seit Eröffnung des chinesischen Marktes in 2016 sind die Exporte auf diesen Markt stark gestiegen. Zwischen Januar und März wurden 1.226,7% mehr Blaubeeren nach China verschifft als zur selben Zeit im Vorjahr.

Asien öffnet Grenzen für Argentinien 
Im September werden die ersten argentinischen Blaubeeren nach China exportiert werden. Das südamerikanische Land hat im Dezember 2017 offiziell den Marktzugang zu dem riesigen Land erhalten. Insgesamt wurden 20 Unternehmen ausgesucht, die nun die Exporterlaubnis haben. Der Handelsverband will Werbekampagnen in China organisieren.

Auch Thailand hat seine Grenzen für argentinische Blaubeeren geöffnet. Mit diesem neuen Markt will Argentinien seine Verkäufe im Fernen Osten steigern. Den Behörden zufolge hat Argentinien in den vergangenen zwei Jahren den Zugang zu 120 neuen Märkten erhalten. Für den Export nach Thailand ist lediglich ein pflanzenschutzrechtliches Zertifikat (mit den entsprechenden Dokumenten) erforderlich. In diesem Jahr werden voraussichtlich 18.000 Blaubeeren geerntet. 

Uruguay konzentriert sich auf China
Im Mai berichteten die Behörden in Uruguay, dass mit China ein Abkommen geschlossen worden sei, welches den lokalen Blaubeeren den Zugang auf den Markt bewillige. Der Sektor hofft, eine Beziehung zu chinesischen Unternehmen aufbauen zu können. "Das Abkommen wurde unterschrieben, jetzt müssen wir es nur noch geschehen machen", sagte der urugayische Minister im Mai.

Mexiko erhebt Importzölle
Die Saison ist gerade vorbei, aber die größten Schlagzeilen schreibt der Handelskrieg mit dem nördlichen Nachbarland. Nachdem die USA Importzölle auf mexikanisches Aluminium und Stahl erhoben hatten, antwortete Mexiko mit Importzöllen auf verschiedene andere Produkte. So wurde auf importierte Blaubeeren eine Zusatzsteuer von 20% erhoben. Andere Produkte, für die Importeure künftig mehr zahlen müssen sind Äpfel, Käse, Schweinefleisch, Schinken, Zement und Whisky.

Produktion steigt in Australien
Blaubeeren haben in der Regel im Sommer und Herbst Saison, aber dank des Anbaus im Norden kann Australien ganzjährig Blaubeeren ernten. Im vergangenen Jahr stieg die Produktion um 25% und lag bei 9.553 Tonnen im Wert von 193,6 Millionen Dollar. Auch die Nachfrage in diesem Jahr war gut gewesen, und zwar nicht nur auf dem lokalen Markt, sondern auch auf dem Exportmarkt. Insgesamt wurden 356 Tonnen im Wert von 8,2 Millionen Dollar (+62%) exportiert. Fast die Hälfte der Exporte (47%) gingen nach Hong Kong. In den kommenden Jahren werden die Exporte voraussichtlich weiter steigen, da die Regierung gerade am Zugang zu anderen Märkten arbeitet. Die Importe sind im Vergleich zum Vorjahr um 15% gefallen.. Der größte Anbieter ist Neuseeland. Durch die Hitze in Neuseeland begann die Sommersaison in diesem Jahr früher, sodass größere Mengen auf dem Markt erwartet werden. Das sonnige Wetter hatte positive Auswirkungen; der Zuckergehalt ist gestiegen und die Qualität hat sich verbessert.

China: Aussichten bleiben sehr gut
Der chinesische Konsum steigt immer weiter und die Aussichten bleiben sehr gut. Driscoll's China prognostizierte, dass der chinesische Beeren Markt den US-amerikanischen überholen könnte. Um die steigende Nachfrage zu decken, wurde vor fünf Jahren viel investiert, um die Blaubeeren Produktion in China anzukurbeln.

Die Importe steigen jedes Jahr. In den ersten Monaten des Jahres, wurden die Blaubeeren nach Peru, Chile und Mexiko exportiert. Auch Argentinien hat den Marktzugang erhalten. Die Nachfrage steigt weiter und damit auch der lokale Anbau. Diese Saison war die Produktion ausreichend, um die Nachfrage zu decken. Im Südosten wurde die Saison gerade beendet. Die weiten Entfernungen im Land sind für die Bauern noch immer eine Herausforderung, da die Nachfrage insbesondere nach Blaubeeren mit einem guten Brix-Level sehr hoch ist. 


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