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Übersicht Weltmarkt Mango

Auf dem Mangomarkt herrscht eine zufriedene Stimmung. Große Importmärkte, wie Europa und die VS, haben ausreichend Volumen. Einziger negativer Punkt ist, dass die Kaliber in den Vereinigten Staaten etwas zu klein sind. Auch bei der Produktion gibt es kaum Grund zum Klagen. Obwohl sich brasilianische Erzeuger Sorgen über die erwartete Trockenheit zum Ende des Jahres machen, ist die Situation derzeit gut. Mexikanische Erzeuger hoffen dank neuer Technolgien neue Märkte betreten zu können. Spanische Erzeuger ernten die ersten Mango's früher als normal und durch den guten Markt versucht man, die Saison zu verlängern. Der chinesische Markt absorbiert immer größere Mengen, sowohl importiertes als einheimisches Produkt. Nur auf den Philippinen war die Ernte in der ersten Hälfte des Jahres enttäuschend.



Sorgen wegen erwarteter Dürre in Brasilien
Die Saison ist stabil im Vergleich zu anderen Jahren. Die Produktion kommt auf ca 7,8 Mio Kisten. Die meisten Mango's sind vor der Sorte Tommy Atkins, das heißt 85 Prozent der Produktion. Ataulfo (8%) und Palmer (7%) nehmen die restliche Produktion ein. Auch preistechnisch erwarten Erzeuger eine stabile Saison, vergleichbar mit letztem Jahr.

Erzeuger machen sich allerdings Sorgen über den voraussichtlichen Mangel an Regen in den Monaten November und Dezember. In den letzten 5 Jahren hatten Produzenten mehrere Male mit Dürre zu kämpfen, was die Ernte stark beeinflusste. Außerdem wurden die Wasserreserven in diesen Jahren stark beansprucht. Bis jetzt ist nicht genug Regen gefallen, um diese Reserven wieder aufzufüllen. Wie sich diese Situation auf die Ernte auswirken wird, ist noch unsicher. Vorläufig war der Start der Saison gut und können Produzenten zufrieden mit der Qualität sein.

Da sich mexikanische Exporteure hauptsächlich auf den amerikanischen Markt richten, haben die Brasilianer mehr oder weniger freies Spiel auf dem euroäischen Markt. Der mexikanische Export nach Europa ist begrenzt. Letztes Jahr gab es Probleme im August und September. Ob diese Monate auch in diesem Jahr wieder Probleme bringen, ist noch unsicher. Nach wie vor ist der Handel positiver Stimmung.

Europa und die VS sind die wichtigsten Märkte, aber es gibt große Unterschiede. Europa absorbiert 70 Prozent des gesamten Volumens, dass Brasilien wöchentlich auf Schiffe ladet. Der Platz auf dem amerikanischen Markt ist viel kleiner. Wenn Ecuador im Oktober mit dem Export nach Amerika beginnt, ist es für die Brasilianer vorbei, dadurch haben die brasilianischen Exporteure nur eine Zeitspanne von zwei Monaten für den Export.

Klicken Sie hier für mehr Daten bezüglich der brasilianischen Mangosaison.

Technologie muss Exportpotenzial von Mexiko erhöhen
Exporteure wollen ihren Marktanteil in die VS, Japan, Süd-Korea und einigen europäischen Ländern vergrößern. Neue Technolgien müssen bei diesem Vorhaben helfen. Durch neue Techniken können unter anderem die Qualität während des Transportes garantiert werden, was neue Märkte erreichbar macht. In der Woche, die mit dem 12. August endete wurden mehr als 2,9 Mio Kisten exportiert; das waren ca.100.000 Kisten mehr als in derselben Woche im letzten Jahr. Für die Saison wird die Produktion auf 67,8 Mio Kisten Export geschätzt. Vor einem Jahr wurden insgesamt 66,2 Mio Kisten exportiert.

Klicken Sie hier für mehr Daten bezüglich der mexikanischen Mangosaison.

Dominikanische Republik vergrößert Exportpotenzial
In einer Saison exportiert die karibische Insel für 6,9 Mio Dollar an Mango's. Die Insel verfügt über 5.500 Hektar Mango's, die für den Export geeignet sind. Der Großteil des Anbaus ist in den Regionen Bani, Azua, Neiba und San Juan de la Maguana zu finden. Die List der angebauten Sorten ist lang: Mingolo, Golden Grain, Pascual, Banilejo, Yamagui, Madame Frances, Keitt, Kent, Marcelo, Tommy Atkins, Moradito, Fabricated, Puntica, Golden Drop, Cream of Gold, Parvin, Palmer, Springfield, Manzano, Rosita, Luis, Osteeny, Haden. Außerdem werden neuere Sorten angebaut auf Nachfrage des Marktes, so wie die Keshar, Alphonso und Maha Chanok. In den letzten Jahren ist der Export stark gewachsen und hat die Dominikanische Republik eine gute Position auf dem euroäischen, amerikanische und karibischen Markt erworben. Europa belegt 52% des Exportes, gefolgt durch Großbritannien (41%), die VS (4%) und Kanada (2%).

Peruanischer Sektor wartet auf Beginn der Saison
Was den Mangohandel betrifft, ist es in Peru sehr still. Die letzte Saison endete im März und es dauert noch bis Dezember, bis die neue Ernte auf den Markt kommt. Das Land hat im Januar und Februar eine gute Position auf dem amerikanischen Markt und ist dann der wichtigste Lieferant der Mango's. In diesem Jahr exportierte Peru in diesen Monaten 15.000 bis 20.000 Tonnen in die VS. Insgesamt wurde in den ersten drei Monaten diesen Jahres 150.000 Tonnen geerntet, das ist mehr als 20 Prozent mehr als im vorigen Jahr.
Wenn man es breiter betrachtet, sieht man, dass der Sektor nicht still steht. In den letzten zehn Jahren hat sich der Wert verdoppelt von 262 Mio Dollar im Jahr 2005 auf 523 Mio Dollar in 2016.

Für den Beginn der kommenden Saison kann der Coastal El Niño große Folgen haben. Die Mangobäumen stehen derzeit in Blüte und der Schaden, den das Wetterphänomen an Bewässerungskanälen anrichtete, kann die Ernte beeinflussen. In den Monaten Juli bis November ist Bewässerung sehr wichtig. Es ist noch zu früh, um zu sagen, dass die Ernte unter diesen Bewässerungsproblemen leiden wird.

Guatemala beendet die Saison mit kleineren Kalibern
Die Saison ist vorbei. Das Land hat eine gute Position auf dem amerikanischen Markt, aber nach dem Ende der Saison übernimmt das mexikanische Angebot diese Rolle. Einem amerikanischen Exporteur zufolge waren die Kaliber in dieser Saison etwas kleiner als normal, aber das stellte sich nach der Ankunft der Regen in Guatemala wieder her.

Philippinen ernten weniger Mango's
In der ersten Hälfte diesen Jahres fiel die Ernte 10 Prozent kleiner als im letzten Jahr aus. Es wurden 654.100 Tonnen geerntet, im Vergleich zu 724.870 Tonnen ein Jahr zuvor. Ursache hierfür ist Regen in Kombination mit Insekten während der Blütezeit.

Chinesischer Markt kann größere Mengen verarbeiten
Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich in Sanya (Provinz Hainan), Baisan (Provinz Guangxi), Provinz Yunnan und Panzhihou (Provinz Sichuan). Die Saison begann im April in Hainan. Neben der inländischen Produktion werden die Mango's aus Südost-Asien, Ecuador und Peru importiert. Die großen Mengen aus asiatischen Ländern konkurrieren mit der inländischen Produktion. Die Produktionskosten in Thailand, Maleisia, Indonesien, den Philippinen und Vietnam sind sehr viel niedriger als in China. Die peruanische Importsaison läuft von Dezember bis Juni und folgt auf die australische Exportsaison. Die Mango's aus Peru benötigen jedoch eine Wärmebehandlung und die Transportzeit ist sehr viel länger. Schließlich gibt es noch Initiativen, um die Premium Mango aus China, Rassen wie die Guifei oder Red Dragon, nach Europa zu exportieren.

Israelische Mangosaison läuft gut
Die Mangosaison läuft auf vollen Touren. In ca. zwei Wochen ist die Saison der frühen Sorten beendet. Die späteren Sorten wie Kent und Keitt sind bereits auf dem Markt. Die Saison dauert insgesamt bis Ende September. "Wir haben eine gute Ernte", so ein Händler. "Juli und August sind traditionell Monate mit wenig Handel." Das hat vor allem mit der Ferienzeit in Europa zu tun.

Händler VS erstellen zufriedenstellende Zwischenbilanz
In dieser Zeit des Jahres hat der Großteil der Mango's auf dem amerikanischen Markt seinen Ursprung in der nordmexikanischen Region Sinaloa. Dort ist die Mangosaison beinahe beendet. Der Süden schließt die Saison diese Woche und der Norden folgt gegen Ende September. Momentan werden durchschnittlich zwei Mio Kartons Mango's pro Woche in die VS geliefert. Das ist ein normales Volumen für diese Zeit des Jahres.

Ende August kommen die ersten brasilianischen Mango's an. Hiervon liegt der Höhepunkt Mitte Oktober. Desweiteren kommt nächsten Monat die Keitt Mango aus Kalifornien auf den Markt.

Ein Händler macht zufrieden seine Zwischenbalanz. Das Volumen liegt in diesem Jahr ca. 2 Prozent höher als 2016. Dieses Jahr waren die Höhen und Tiefen ebenflächiger, obwohl es mehr Platz für große Früchte gab. Durch Trockenheit in Peru und Süd-Mexiko fielen die Mango's dort kleiner aus. Die Nachfrage kennt seinen Höhepunkt traditionell im Juni oder Juli. Im Herbst ebbt die Nachfrage weg.

Spanische Erzeuger investieren in Osteen und vorgezogener Saison
Obwohl die Saison vor zwei Wochen begann, sind die Volumen noch enttäuschend. Die Saison begann in Malaga mit den ersten Tommy's. Später kommen die Osteen, die 80 Prozent der Produktion belegt. Mitte Oktober kommen die Kent und Keitt auf den Markt. Der Anteil der Tommy Atkins nimmt weiterhin ab. Immer mehr Erzeuger wechseln auf die Osteen. Diese ist produktiver und beliebter auf den Exportmärkten.

Einem Händler zufolge hat die Saison 15 Tage früher als normal angefangen. Der Ertrag ist in diesem Jahr geringer, da es ein 'off year' ist. Neue Plantagen kommen allerdings in Produktion, was die kleinere Produktion genügend kompensiert. "Wir erwarten im Allgemeinen zwischen 10 und 15 Prozent mehr Produktion im Sektor", so ein Händler.

Die spanische Mango ist teurer als die verschiffte Mango, aber konkurriert mehr mit den geflogenen Früchten. In diesem Segment sind die spanischen Mango's billiger. Erzeuger suchen neue Sorten, um die Saison zu verlängern. Momentan dauert die Saison 2 bis 2,5 Monate. Dabei liegt der Fokus auf einer vorgezogenen Saison, da die Temperatur im November eigentlich zu kalt ist. Schätzungen zufolge wird die Produktion in drei bis vier Jahren 60.000 Tonnen betragen.

Fransen verrückt nach der Kent
Die Kent ist die beliebteste Sorte auf dem französischen Markt. Ein Importeur sagt, dass er nur diese Sorte einführt. Obwohl es ganzjährigen Import gibt, ist im August weniger verfügbar. Ein Importeur berichtet, dass er diese Woche überhaupt keine Mango importiert hat. Im Juli gab es viel Anfuhr aus Mexiko, bevor sich das Angebot verringerte. Das hat mit der kleineren verfügbaren Menge Kent zu tun; die Konkurrenz des Sommerobstes spielt hierin eigentlich keine Rolle.

Ab September wird der Import wieder erhöht. Es wird unter anderem aus Israel, Mexiko, Santa Domingo, Senegal, Elfenbeinküste, Mali, Peru und Kolumbien importiert. Von diesen Ländern ist Peru der größte Lieferant. Die Franzosen haben eine durchschnittliche Saison. Letztes Jahr gab es mehr Volumen auf dem Markt. Die verfügbare Menge der Mango, der beliebteste Exote, steigt jährlich. Auch die Preise steigen jedes Jahr. Im Juli lagen die Preise zwischen 4 und 4,50 Euro pro Kilo, das ist vergleichbar mit dem vorigen Jahr.

Normale Marktsituation in den Niederlanden
Auf dem Mangomarkt herrscht eine positive Stimmung, obwohl die Preise in den letzten Wochen sehr unterschiedlich waren, mit einer Preisdifferenz von 3 Euro zwischen Senegal und Brasilien. Die Preise für Mango's aus Senegal waren niedrig, während die für brasilianische und israelische Mango's viel teurer waren. Inzwischen sind die Preise wieder stabil. Brasilien liefert Palmer, Israel die Kent und auch die spanische Osteen wird in Kürze wieder auf dem Markt verfügbar sein. Produkt aus Brasilien und Israel bringt zwischen 7 und 7,50 Euro auf." Für den Markt ist es immer am besten, wenn der Preis um dieses Niveau herum schwankt." Die Situation wird sich in den kommenden Wochen nicht viel verändern. Ein Händler reagiert: "Momentan mangelt es an nichts, es besteht kein Überfluss an Mango's. Die Nachfrage steigt. Die kommenden Wochen bleiben recht stabil, denke ich."

Früher Start in Darwin, Australien
Die Produktion in Darwin hat in diesem Jahr früher als normal angefangen. Die hohen Temperaturen im Juli haben die Saison vorgezogen. Das resultierte in kleinere Volumen Kensington Pride, die grünen Sorten sind inzwischen bereits auf dem Markt. In den kommenden Monaten wird das Volumen weiterhin steigen mit seinem Höhepunkt im Oktober. Auch für Western Australia wird eine größere Ernte erwartet. Die Stimmung dort ist positiv. Im September werden auch andere Anbauregionen auf den Markt kommen.

Der Sektor sieht Möglichkeiten für den Export in die VS und nach Süd-Korea, obwohl die Märkte momentan noch klein sind. Auf lange Sicht sind auch China und der Mittlere Osten als 'vielversprechende Märkte' identifiziert."

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