×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Bjorn Franco, Rutoma:
"Spargel ist spottbillig"

Die Spargelpreise sind für die Zeit des Jahres unglaublich niedrig. "Wo in anderen Jahren zu Anfang der Saison manchmal noch von extrem hohen Preise die Rede war, sind die Spargelpreise in 2017 sehr schnell gefallen. Sie sind spottbillig für die Zeit des Jahres. Man kann nun Spargel für sechs Euro pro Kilo oder weniger kaufen. Am 15. März hatten wir einen Preis von 6,- Euro an der Versteigerung. Ich habe sogar Partien gesehen, die um die fünf Euro lagen, komplett verpackt. Soweit ich weiß, ist dies bei Spargel noch nie passiert", berichtet Händler Bjorn Franco von Rutoma. "Die Saison hat in diesem Jahr auch nicht wirklich teuer angefangen."



Nachfrage enttäuschend

Er gibt an, dass die Nachfrage enttäuschend ist. "Für den Preis braucht man sie nicht stehen lassen, aber viele sagen, dass es noch 'zu früh' ist und das obwohl das Wetter momentan herrlich ist. Hierin sind wir sehr von der Gastronomie abhängig. Wenn die Restaurants erst einmal Spargel auf die Menukarte nehmen, folgt der Konsument automatisch. Nur leider ist das jetzt noch nicht der Fall. Die Frage ist nun warum?"

Er erwartet jedoch, dass der Markt wieder aufleben kann, wenn die Nachfrage endlich in Gang kommt. "Meistens wird um Ostern herum mehr Spargel gegessen. Obwohl in der Zwischenzeit wahrscheinlich viele Menschen ihn schon einmal genossen haben. Vor allem, wenn der Preis so niedrig bleibt. Dann warten sie sicher nicht, denn das Gemüse schmeckt jetzt schon genauso lecker wie in einem Monat."

Belgisch und Spanisch

Bei dem Gewächshausgemüse befindet man sich momentan in einer Übergangsphase. "Es gibt noch spanisches Produkt, aber immer noch mehr Belgisches. Preise sind nicht so toll, da es so viel Volumen gibt. Wir müssen aufpassen, dass es nicht zu einem Überangebot kommt, wenn sowohl das eine als auch das andere Produkt erhältlich ist. Wegen des Preisunterschiedes braucht man nicht mehr zu importieren. Und wir dürfen auch ruhig ein wenig chauvinistisch sein, finde ich."

Für weitere Informationen:
Bjorn Franco
Rutoma BVBA
Eernegemweg 154
8490 Jabbeke
Belgien
T: +32 - (050) 81 90 00
F: +32 - (050) 81 90 09
www.rutoma.be

Erscheinungsdatum: 17.03.2017

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

23.06.2017 2016 wurden 337ha Tomaten unter Glas angebaut
23.06.2017 Elfjähriger baut Chilischoten an
23.06.2017 ''Schneiden mit Wasser verlängert die Haltbarkeit des Porrees''
23.06.2017 "O&G-Sektor verpasst Chancen, die Big-Food Unternehmen ergreifen"
23.06.2017 Knoblauchsektor beeinflusst Preissturz in China
23.06.2017 "Hülsenfrüchte sind unglaublich vielseitig"
22.06.2017 Gilad lanciert Eigenmarke: Chili Festival
22.06.2017 Erntestart der Spreewaldgurken - hoher Ertrag erwartet
22.06.2017 Italien: Premium Karotten überqueren die Grenze
21.06.2017 "Bei hohen Temperaturen steigt die Nachfrage nach Salat schlagartig"
21.06.2017 Die Saison des Kürbis der Scafati hat begonnen
21.06.2017 Australische Erzeuger sehen erste Erfolge bei Brokkoli-Grünkohl-Hybrid
20.06.2017 Specialty's bekommen Flächenzuwachs im belgischem Gewächshaus-Anbau
20.06.2017 Resultate Spargelbetriebe stark abhängig von Produktionsspitzen
20.06.2017 Foodbloggern Tomaten näher bringen
19.06.2017 Stabiles Exportvolumen an griechischem Spargel für deutschen Markt
19.06.2017 Brokkoli wurde zum Lieblingsgemüse Großbritanniens gewählt
16.06.2017 Krisen in Griechenland steigern Importe von ägytpischem Knoblauch
16.06.2017 Rijk Zwaan stellt Produktsortiment im Trial Center Tomato vor
16.06.2017 Bauern mit Spargelpreisen unzufrieden