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Ab April auch Lieferungen nach Deutschland
Europäischer Markt gut für kenianische Kräuter

Das Wetter war diese Saison in Kenia trockener als sonst, wodurch viele Bauern nur einen begrenzten Wasserzugang hatten. Allerdings hat der Kräuterproduzent Mintos Fresh einen Vorteil durch die Lage seiner Produktionsregion. Sie liegt in der Molo Region, die bekannt für ihr fruchtbares Land, die niedrigeren Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit ist, wodurch es dort insgesamt feuchter ist, als in anderen Regionen.



Der Großteil des Produktion konzentriert sich auf Koriander, Minze und Schnittlauch, aber das Unternehmen baut auch, je nach Wunsch der Verbraucher, Dill und Thymian an.

Die Kräuter werden zurzeit auf 15 Äckern angebaut, der Schnittlauch in Hochtunneln und Minze und Koriander auf offenem Feld. Innocent Bosire von Mintors Herbs sagte, dass sie 20 Äcker an einem anderen Standort besitzen würden und dass sie in den kommenden Jahren ihre Produktion auf diese Region erweitern wollen. Er sagte, dass es am zweiten Standort wärmer sei, wodurch die Region perfekt für den Anbau von Basilikum sei.

"Unser größter Markt sind die Niederlande, aber wir wollen im April auch nach Deutschland verschiffen. Wir haben in der Vergangenheit einige Ladungen ins Vereinigte Königreich geschickt, aber sie sind auf dem Markt nicht sehr aktiv. Die Nachfrage nach Kräutern ist in Europa sehr stark, weshalb wir nicht viel auf andere Märkte, wie den Mittleren Osten, gegangen sind, obwohl ich denke, dass dieser Markt wahrscheinlich sehr gut für Koriander wäre", sagte Innocent.


"Jede Region ist anders und es geht vor allem darum, die Märkte zu kennen. Koriander ist ziemlich beliebt in der UK, der deutsche Markt interessiert sich insbesondere für Minze und in den Niederlanden kaufen sie alle Kräuter an, dort ist vor allem Schnittlauch sehr beliebt. Die geschnittenen Kräuter werden per Lufttransport exportiert und haben eine Haltbarkeit von einer Woche, sobald sie ihr Ziel erreicht haben."

Die Kräuter gehen direkt an die Großhändler, die sie dann neu verpacken und an ihre Kunden erkaufen. Innocent sagte, dass die Preise auf dem Kräutermarkt nicht so stark schwanken, wie auf dem Gemüsemarkt. Das liegt vor allem daran, dass das Unternehmen direkt mit den Großhändlern handelt, wo die Preise konstant und das ganze Jahr über auf einem ähnlichen Stand sind. Die direkte Zusammenarbeit mit Einzelhändlern könnte zwar mehr Profit bedeuten, allerdings ist diese Möglichkeit für das Unternehmen schwierig umzusetzen, weil es in Afrika liegt. Es hat daher kaum Hintergrundwissen, mit welchen Unternehmen sich ein Handel lohnt.



"Was wir anbieten, richtet sich vor allem nach der Nachfrage. Ich habe bei der Fruit Logistica dieses Jahr einen neuen Kunden kennengelernt, der sehr aktiv auf dem russischen Markt ist und wir haben darüber nachgedacht, unsere Rucola-, Salbei- und Minzeproduktion zu erweitern. Das Ausmaß der Erweiterung, das wir für diesen Markt benötigen würden, wird jedoch noch diskutiert. Wir würden es toll finden, auch den russischen Markt zu erschließen, daher passen wir unsere Produktion sehr gerne an die Bedürfnisse dieses Marktes an." schließt Innocent ab.

Für weitere Informationen:
Innocent Bosire
MintosHerbs
Tel: +254 717 305339
Email: mintosherbs@gmail.com
www.mintosherbs.com

Erscheinungsdatum: 15.03.2017

 


 

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