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Dominique Beaumont, Inovfruit:
"Größter Markt für unsere Maronen ist Deutschland"

Die Maronen Saison hat im Oktober in Frankreich begonnen und Inovfruit hat eine einzigartige Methode, frische Maronen zu schälen. "Dieser Vorgang nennt sich "kalt schälen". Wir entfernen die Schale, ohne die Frucht zu erhitzen, was sehr ungewöhnlich ist. Dadurch behält die Marone all ihre Nährstoffe und auch ihren ursprünglichen Geschmack. Einige Verarbeiter erhitzen die Maronen auf bis zu 900°C, um die Schale zu entfernen und kochen damit die Frucht gleichzeitig", erklärt Dominique Beaumont von Inovfruit.


 
Maronen importieren
Das Unternehmen pflanzt jedes Jahr mehr Bio-Bäume. Inovfruit hat seine Plantagen im Südwesten Frankreichs, in der Dordogne Region. "Aber wir importieren aus Spanien und Chile und unterhalten gute Beziehungen zu chilenischen Bauern, weil wir noch nicht genug Mengen produzieren können, um uns selbst zu versorgen. Wir haben eigentlich zwei Saisons. Die französische Saison beginnt im Oktober, aber die Maronen in Chile werden im April geerntet. Dann beginnt unsere zweite Saison. Wir importieren diese Maronen frisch und verarbeiten sie in unserer Fabrik in Frankreich", erklärt Dominique.

"Die Qualität der Maronen aus Chile und Spanien ist genauso gut wie die der französischen Maronen. Sie alle gehören zur Castanea Sativa Spezies. Aber wir achten sehr darauf, besondere Sorten auszuwählen, damit wir Früchte erhalten, die einen guten Geschmack haben. In Chile haben sie weniger Probleme mit Schädlingsbefall", fährt Dominique fort. Sie haben keine Eichengallwespen; ein kleines Insekt aus China, das vor etwa 6 Jahren nach Europa eingeschleppt wurde und den europäischen Plantagen sehr zu schaffen macht.



Etwa 80 Prozent unserer Produkte werden exportiert. Deutschland ist unser größter Verkaufsmarkt, aber wir exportieren auch nach Belgien, Japan, Australien, die USA, die UK, Israel, Griechenland und Italien."
 
Verarbeitung

"Nachdem die Früchte kalt geschält werden, verpacken wir sie in ein Vakuum und dampfgaren sie anschließend. Weil wir sie erst verpacken, nachdem sie vakuumverpackt sind, wird der Geschmack besser erhalten. Dadurch wird die Nuss auch weicher, sie ist nicht so trocken, wie wenn man sie ohne die Vakuum-Verpackung kocht." Weil die Maronen vakuumverpackt und gekocht sind, kann man sie fast als Fertigprodukt bezeichnen. Sie sind verzehrfertig für den Verbraucher. "Die Maronen können direkt gegessen werden oder mit Kartoffeln oder anderem Gemüse zusammen. Zu Kürbis schmecken sie besonders gut."Es ist ein sehr gesundes Produkt, gesünder als Kartoffeln", sagt Dominique.

"Bei der Auswahl der Sorten sind wir ziemlich wählerisch, aber deswegen haben unsere Maronen auch den besten Geschmack. Wir nutzen keine günstigen, leicht schälbaren Sorten. Wir bevorzugen stattdessen geschmacksintensive Maronen. Der Preis für frische Maronen ist innerhalb der letzten Jahre stark gestiegen, weil sie nur in kleinen Mengen produziert werden. Außerdem ist auch die Verarbeitung von Maronen ziemlich teuer. Aber das Ergebnis ist ein gutes, günstiges Produkt. Unsere Verkäufe steigen jedes Jahr und damit auch unser Umsatz", schließt Dominique.

Für weitere Informationen: 
Dominique Beaumont
Inovfruit
Tel: +33 553 804 808
d.beaumont@inovfruit.com
www.inovfruit.com


Erscheinungsdatum: 16.03.2017

 


 

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