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Carles Mayol von Port de Barcelona:
"Immer mehr Exporte mit Kühlcontainern"

Durch die Globalisierung und weil sich die Konsumgewohnheiten vor allem auf wachsenden Märkten ändern, wird immer mehr auf dem Seeweg exportiert, insbesondere der Containertransport boomt. Dank temperaturregulierten Kühlcontainern können Produkte immer weiter transportiert werden und Verbraucher können Produkte aus der ganzen Welt konsumieren. Carles Mayol, Verkaufsmanager bei Port de Barcelona beobachtet diesen globalen Trend schon lange Zeit und bestätigt, dass die Kühltransporte im Logistiksektor diejenigen sind, die die wenigsten Verluste für die Schifffahrtsgesellschaften einfahren und zudem einen großen Mehrwert schaffen.  



Steigende Nachfrage nach Kühlcontainern
"Bis vor ein paar Jahren wurden Obst und Gemüse noch mit Kühlschiffen transportiert, diese sind inzwischen jedoch zunehmend durch Kühlcontainerschiffe ersetzt worden", erklärt er. "Schifffahrtsgesellschaften fragen heutzutage oft nach Containerschifften mit mehr Platz und Energiequellen, sodass Kühlcontainer angeschlossen und transportiert werden können."

Gleichzeitig gibt es immer mehr Warenhausunternehmen, die sich auf die Produktreifung und andere Kühllogistik-Dienstleistungen spezialisiert haben und an den Terminals ist immer mehr Platz. "Beispielsweise bietet der Hafen in Barcelona mehr als 2.000 Anlegestellen gleichzeitig an beiden Container-Terminals." fügt er hinzu.

Kurze Seetransporte entlasten Straßen
Charles Mayol zufolge ist der Hafen in Barcelona eins der wichtigsten Logistikzentren im mediterranen Raum und ein führender Hafen für Obst- und Gemüseimporteure auf der ganzen Welt. Das liegt vor allem an der Infrastruktur des Hafens, die dazu ausgelegt ist, die hohe Nachfrage nach Distribution des Logistiksektors und der Lieferketten zu decken . Außerdem ist der Hafen bereits mit den wichtigsten Im- und Exportmärkten verbunden.

"Wir beliefern ein großes Produktions- und Konsumgebiet mit Bahnstrecken und Anlegestellen für die Schiffe und außerdem mit Dienstleistungen wie kurzen Seetransporten, die Märkte wie Italien und Nordafrika jeden Tag zuverlässig verknüpfen. Mit unserer Infrastruktur und dem Service-Netzwerk als Grundlage, ist es unser Ziel, die Konkurrenzfähigkeit von Import- und Exportunternehmen mit zuverlässigen und praktischen Dienstleistungen zu verbessern", versichert er.

Charles Mayol sagt außerdem, dass die Exportaktivitäten zunehmen und dass spanische Exporteure in allen Ecken der Welt nach neuen Märkten suchen, auch wenn Europa immer ein wichtiger Markt für Spaniens Hortikultur-Produktion bleiben wird.

"Wir wissen, dass viele Lieferungen in Europa noch durch LKW ausgeführt werden. Die Ausnahme sind die Regionen, die wir durch unsere Kurzstrecken-Transport-Dienstleistungen verbinden können, wodurch wir spanische Autobahnen entlasten, die Emissionen senken und im Fall des Hafens in Barcelona, unter anderem Mercabarna (der größte Obst- und Gemüse Großhändler in Spanien) mit Sardinia verbinden, eine Partnerschaft, auf die wir besonders stolz sind. Der Port de Barcelona führt eine langjährige Beziehung mit Mercabarna, mit dem er sich für gewöhnlich auch einen Stand bei den Handelsmessen Fruit Logistica und Fruit Attraction teilen.

Herausforderungen
Der Hafen in Barcelona steht zurzeit vor einigen Herausforderungen und dieses Jahr war, durch die Gründung neuer Maritime Allianzen und dem Bankrupt der Hanjin Schifffahrtsgesellschaft für die gesamte Lieferkette kompliziert. Außerdem ist es wichtig daran zu erinnern, dass die Produktion vor ein paar Monaten in vielen spanischen Regionen wegen des Wetters deutlich kleiner ausgefallen sind.


"Wir haben bemerkt, dass die Preise und auch die Nachfrage gestiegen sind. Aus logistischer Sicht hat es beim Verkehr im Hafen einige Wochen lang viel Variation gegeben, aber insgesamt waren diese Veränderungen positiv. Die Gesamtmenge des Obsts und Gemüses, das über den Hafen transportiert wird, steigt. Das gleiche gilt für Fleisch und Tiefkühlprodukte."

Tatsächlich sind die Importe und Exporte des Hafens in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Das liegt vor allem daran, dass sich die wirtschaftliche Situation wieder entspannt, die Hafenunternehmen boomen und auch an der Implementierung neuer Bahnverbindungen für Kühlcontainer in der Umgebung Barcelonas. In diesem Sinne ist es wichtig die Einführung von Canal Frio Ende letzten Jahres zu erwähnen. Canal Frio ist eine Bahnverbindung für temperaturregulierte Produkte, die das Zaragoza Martime Terminal (tmZ) mit dem Hafen von Barcelona verbindet.



Für weitere Informationen:
Carles Mayol
Port de Barcelona
WTC Barcelona, s/n.
08039 Barcelona/Spain
carles.mayol@portdebarcelona.cat
www.portdebarcelona.cat




Erscheinungsdatum: 13.03.2017

 


 

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