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Mathias Kremer, Bayer:
'Es ist notwendig, dass wir alle zusammen arbeiten'

Europäische Bauern, Händler und Einzelhändler stehen zurzeit vielen Herausforderungen gegenüber. Die Partnerschaft der Nahrungsmittelketten von Bayer hilft Pflanzern, jede dieser Herausforderungen anzupacken, während sie die komplette Wertkette verbindet. Zusammen mit einigen seiner Partner hat die Gesellschaft nachhaltige Lösungen für die Zukunft in seinem Ausstellerforum auf der Fruit Logistica präsentiert.


Von links nach rechts: Philippe Binard (Freshfel Europe), Marleen Vaesen (Greenyard), Christophe Bouchet (Primor Fruit), Dubi Raz (Netafim), Matthias Kremer (Bayer), Juan Colomina Figueredo (COEXPHAL), und Moderator Chris White (Fruitnet).

Wetterschwankungen, zusätzliche Pflanzenschutzregulierungen und unsichere politische Entwicklungen  - der Obst- und Gemüsesektor in Europa erleben Hauptänderungen, und Geschäftsinteressenten fragen sich die ganze Zeit, was die Zukunft bringen wird. Um diese Typen von Herausforderungen zu richten, hat Bayer in diesem Jahr wieder das Ausstellerforum an der Fruit Logistica organisiert, wo fünf Experten auf der Nährwertkette innovative Lösungen für die nachhaltige Landwirtschaft präsentiert haben. “Unser Ausstellerforum ist eine große Gelegenheit, Ideen auszutauschen, Kenntnisse zu erhalten, und neue innovative Projekte zu entwickeln”, sagt Ronald Guendel, Globaler Leiter von Nahrungsmittelkettenbeziehungen.

Einige nachdenkliche Vorschüsse

Die israelische Gesellschaft Netafim hat sein Tropfrohrbewässerungskonzept präsentiert und hat erklärt, wie seine Technologien den Wasserfußabdruck reduzieren, während sie vergrößerte Erträge erreichen. “Wir bewässern die Pflanze, nicht den Boden”, sagt Dubi Raz, der Globale Agrarwissenschaftsdirektor an Netafim. Proben haben gezeigt, dass das auf einen um 150 Prozent höheren Ertrag für beispielsweise Zuckerrohr hinausläuft. Juan Colomina Figuerdeo von der spanischen Obst- und Gemüsevereinigung, COEXPHAL, hat nachdenkliche Einblicke beim Konservieren von Mitteln angeboten, während sie den positiven Einfluss erklärte, den der Gebrauch der Sonnenenergie in Spanien hatte und wie es die Produktivität vergrößerte.

Die Durchführung von bestmöglichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen wurde vom Steinfruchterzeuger Primor Fruit beschrieben, der seit 2010 mit der Partnerschaft von Bayer zusammengearbeitet hat. Durch diese Kollaboration baut Primor Fruit jetzt Früchte der höheren Qualität an und hat auch die Nachhaltigkeit seiner Operationen vergrößert. Außerdem hat Primor Fruit im letzten Jahr ein Erweiterungszertifikat erhalten. “Dank diesen Schemas sind wir im Stande, 90 Prozent unserer Steinfrüchte zu exportieren”, sagt Christophe Bouchet, Herstellungsleiter an Primor Fruit. “Dieses Modul wird die Wertkette durchsichtiger machen und uns schließlich helfen, mehr Vertrauen zu unseren Kunden und Verbrauchern aufzubauen.”


Dubi Raz von Netafim, spricht über die Vorteile der Tropfrohrbewässerung.


Marleen Vaesen diskutierte innovative Konzepte, um den Kosum von Obst und Gemüse zu erhöhen.

Innovative gesunde Konzepte für heutige Lebensweisen
Abgesondert vom Nachhaltigkeitsaspekt steht der europäische Agrarsektor Herausforderungen auf der Verbraucherseite gegenüber. “Der Konsum von Früchten und Gemüse ist zu niedrig”, sagt Marleen Vaesen von Greenyard. “So hat der Nahrungsmittelsektor innovative Konzepte präsentiert, die sich dem aktuellen Lebensstil der Nahrung anpassen oder weniger Zeit für das Kochen in Anspruch nehmen. Solche Lösungen sind Snackgemüse oder 'Mahlzeitensätze'.”

Ein anderer wichtiger Aspekt auf dem Ausstellerforum dieses Jahres war das Vertrauen von europäischen Verbrauchern in den aktuellen Produktionsmethoden für Früchte und Gemüse. Eine Studie durch das deutsche Bundesinstitut für die Risikobewertung hat gezeigt, dass die Mehrheit von Verbrauchern (78 Prozent) Sorgen über mögliche Rückstände hat. Philippe Binard, Allgemeiner Delegierter am Freshfel Europa, versucht, das Vertrauen auf die Gesetzgebung zu stärken. “Wir haben sehr feste Gesetzgebung am europäischen Niveau”, sagt er. “Gemäß der europäischen Nahrungsmittel- und Sicherheitsvollmacht sind 97 Prozent der untersuchten Proben entweder frei von Rückständen oder innerhalb der gesetzlichen Grenzen.”

Zusätzlich zum Besprechen der aktuellen Herausforderungen und Gelegenheiten der Obst- und Gemüseproduktion in Europa, haben die Sprecher auf dem Ausstellerforum dieses Jahres auch über den Beitrag von Bayer zu dieser Entwicklung gesprochen. Mathias Kremer, Leiter von Produktionsstrategien und Wertpapierverwaltung, hat gezeigt, wie die Gesellschaft Bauern mit Qualitätssamen, innovativem Pflanzenschutz und kundengerecht angefertigten Dienstleistungen unterstützt. “Wenn wir Nachhaltigkeit und Produktivität im Gartenbau vergrößern wollen, ist es notwendig, dass wir alle zusammenarbeiten”, sagt er. “Bauern, Händler, Einzelhändler, und wir bei Bayer müssen uns die Hände reichen, um nicht nur den Europäer, sondern auch die globalen Herausforderungen zu überwinden - um Ernährungssicherheit und Qualität auf eine nachhaltige Weise zu sichern.”

Für weitere Informationen:
bayer.com

Erscheinungsdatum: 17.03.2017

 


 

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