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James Meers - G’s Fresh Mushrooms
Auf dem britischen Pilzmarkt muss härter gearbeitet werden

In den Wintermonaten sind Pilze sehr beliebt, um herzhafte Suppen oder Eintöpfe daraus zu kochen, aber Großbritannien ist ein Land, das 75% der Pilze, die konsumiert werden, importiert. Durch den Brexit ist der Markt nicht länger so attraktiv, wie er einmal war. Können die Bauern in Großbritannien von dieser Situation profitieren und expandieren oder ist es Zeit, die Schotten dicht zu machen, bis sich der Nebel um den Brexit gelichtet hat?

G's Fresh Mushrooms baut ausschließlich Pilze in Großbritannien an, die sie zum Großteil auf dem lokalen Markt verkaufen, daher waren sie von den Folgen des Brexit, mit denen andere Bauern in Europa zu kämpfen haben, nicht betroffen.

"Der britische Markt ist im Moment sehr belebt und wir befinden uns in einer guten Position, aber in drei Jahren könnte das anders aussehen," sagte James Meers, Commercial Director bei G's Fresh Mushrooms.

"Wegen der Unsicherheit bezüglich des Brexits müssen wir momentan sehr vorsichtig sein. Der Großteil der britischen Pilze wird in Irland oder in den Niederlanden angebaut, die viele Fragen zum Handel und zu den Wechselkursraten durch den Brexit haben."

Einige niederländische Bauern haben gesagt, dass es momentan keinen Profit abwerfen würde, Pilze nach Großbritannien zu verkaufen und vor Kurzem sind ein paar irische Bauern aus dem Geschäft ausgestiegen. Damals, als das Pfund noch bei 1.40 oder 1.45 lag, war es noch eine andere Sache.

James sagte, dass es ein Potential gäbe, den Pilzanbau in Großbritannien zu vergrößern, da zurzeit zwei Drittel des Gesamtkonsums importiert werden. Unabhängig vom Brexit wird der grenzübergreifende Handel auch in absehbarer Zukunft noch schwierig bleiben. "Aber momentan müssen wir mehr von dem bekommen, was wir momentan haben. Das ganze Agrarkultur Klima ist momentan ein hartes Pflaster, deswegen müssen wir mit dem, was wir haben, noch härter arbeiten."



Weiße Zucht-Champignons sind in Großbritannien am beliebtesten, gefolgt vom weißen Champignons - zusammen machen sie 70% des Marktes aus. "Eine Herausforderung bei Pilzen ist es, dass die Menschen sie eher als Füllstoff ansehen, und nicht als echte Zutaten," erklärt James. "Flache Pilze sind sehr anders und werden auch anders genutzt als Champignons und ich denke, dass noch viel Arbeit nötig ist, um den Verbraucher über die Möglichkeiten zu informieren, die diese Pilze bieten. Es ist keine Frage, welche Sorte demnächst das Rennen macht, sondern eher welche Pilzart, weil für den durchschnittlichen Kunden ein Pilz einfach nur ein Pilz ist. Exotische Pilze machen, auch wenn sie bekannter werden, weniger als 1% des Marktes aus."

Bio-Pilze sind zusammen mit dem gesamten Bio-Sektor gewachsen. James sagte, dass G's einen eigenen Anbau plant. "Der Anbau von Bio-Pilzen ist nicht viel teurer, als der von herkömmlichen Pilzen, deswegen kann man dem Verbraucher für fast das gleiche Geld, das er auch für herkömmliche Pilze zahlen würde, ein Bio-Produkt anbieten. Bei einigen Produkten kostet es doppelt so viel, wenn man sie nachhaltig anbaut."

G's baut an drei Orten in Großbritannien an, zum einen im Süden Englands, dann in Cheltenham und in Ely. Dadurch ist das Unternehmen geographisch gut verteilt. Jeder Standort hat eine andere Produktion und Cheltenham ist auf den Bio-Anbau spezialisiert. Zusammen produzieren die drei Standorte jede Woche mehr als 250 Tonnen Pilze - und das ganzjährig.

Für weitere Informationen:
James Meers
G’s Fresh Mushrooms
Tel: +44 1353 726873
Email: james.meers@gs-fresh.com
www.gs-fresh.com





Erscheinungsdatum: 12.01.2017

 


 

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