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Verarbeitete Obst- & Gemüseprodukte könnten zusätzliches Zuckerlabel gebrauchen

Das FDA hat ein neues Gesetz darüber veranlasst, ob Produkte, die verarbeitetes Obst und Gemüse enthalten, ein zusätzliches Zuckerlabel tragen sollten. Wenn mehr Zucker in den verarbeiteten Obst- und Gemüsezutaten vorkommt, als man von 100% der Obst- und Gemüsesorten erwarten würde, muss dieser Zucker als zusätzlicher Zucker deklariert werden.



"Wenn die Zutat alle Komponenten einer ganzen Frucht oder eines ganzen Gemüses enthält, jedoch prozessiert wurde, sodass das Pflanzenmaterial physisch in kleinere Bestandteile zergebrochen oder Wasser entnommen wurde, würden wir mit der Portion nicht die Menge an Zucker zu uns nehmen, die wir normalerweise mit der gleichen Menge des Obsts oder des Gemüses aufnehmen würden. Daher kann man hier von zusätzlichem Zucker sprechen," sagte das FDA. "Allerdings, wenn ein Obst oder Gemüse so verarbeitet wird, dass es nicht länger alle Komponenten der Portion des ganzen Obsts oder Gemüses enthält, die sonst gegessen wird (zum Beispiel Fruchtfleisch, das aus dem Obst entfernt wird) und die Zucker konzentriert wurden, sind die Zucker in so einer Zutat genau so, wie wir sie in Fruchtsaftkonzentrat erwartet hätten. Denn die Zutat ist eine konzentrierte Zuckerquelle und fügt zusätzliche Kalorien zu dem Lebensmittel, wenn es als Zutat und ohne zusätzliches Wasser hinzu gefügt wird."

Hersteller, die pro Jahr mehr als 10$ Millionen mit ihren Lebensmittelverkäufen verdienen, müssen vom 26. Juli 2018 an, die neuen Lebensmittelregeln zu dem Label einhalten. Hersteller unter einem Umsatz von 10 Mio Dollar, haben bis zum 26. Juli 2019 die Zeit.

Quelle: foodbusinessnews.net

Erscheinungsdatum: 12.01.2017

 


 

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