Agrartechnologie-Firma wird Himbeer-Pflückroboter testen

Eine Robotikfirma der Universität Plymouth hat einen Handel abgeschlossen, um einen Prototyp für ein Himbeer-Ernte-Robotersystem zu bauen und zu testen.

Die Vereinbarung zwischen Fieldwork Robotics und dem britischen Beerenanbauer Hall Hunter Partnership wurde als ein „wichtiger Meilenstein“ gefeiert, der die landwirtschaftliche Robotertechnologie der Firma auf den Markt bringen soll. 

Fieldworks patent-angemeldete Technologie besteht aus dedizierten Greifarmen, anpassungsfähigen soft-robotischen Armen, Sensoren und einer Software, die in der Lage ist, supermarkt-fertige Früchte zu identifizieren.

Ein Beweis für das Konzept wurde bereits unter Laborbedingungen erbracht, aber diese Zusammenarbeit wird es der Firma erlauben, weiter zu testen und die Technologie in einer Reihe von Umgebungen zu verfeinern. Feldversuche werden später dieses Jahr beginnen.

„Die Zusammenarbeitsvereinbarung, die wir mit Hall Hunter unterzeichnet haben, ist ein großer Schritt vorwärts für Fieldwork und das Team an der Universität Plymouth“, sagte Gründer und Direktor Dr. Martin Stoelen.

„Ich freue mich darauf, unsere Roboter bei der Arbeit im Feld zu sehen:“

Sobald die Technologie erfolgreich mit Himbeeren getestet wurde, kann sie leicht an anderes Obst oder Gemüse angepasst werden. Das Unternehmen entwickelt Roboter mit Wirksamkeitsnachweis für andere Früchte nach Interesse von führenden Agrarunternehmen.

Hall Hunter Partnership baut 14.000 Tonnen Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Blaubeeren an. Die größten Kunden sind unter anderem Waitrose, Marks & Spencer und Tesco.

Geschäftsführer David Green fügte hinzu: „HHP hat immer die Beerenobstindustrie angeführt, wenn es um Fortschritt bei der Produktivität und den Qualitätsstandards auf unseren Höfen und Gärtnereien ging. Diese Partnerschaft mit Fieldwork Robotics ist eine aufregende neue Entwicklung, um bei der robotischen Ernte der Himbeeren im kommerziellen Umfang Pionierarbeit zu leisten. Wir freuen uns auf das gemeinsame Pflücken der ersten menschenleeren Hektar.“

Frontier IP, das sich auf die Kommerzialisierung von geistigem Eigentum der Universität spezialisiert, besitzt 27,5% der Firma.

CEO Neil Crabb sagte: „Mit Industriepartnern zu arbeiten, ist absolut wesentlich, um sicherzustellen, dass das geistige Eigentum der Universität so entwickelt wird, dass es den Bedürfnissen der realen Welt entspricht und vernünftig vergrößert werden kann.

„Wir sind hoch erfreut, mit einem von Großbritannien führendem Beerenproduzenten zusammenzuarbeiten, um die Fieldwork Robotics Technologie durch die nächste Phase der Entwicklung zu bringen.“



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