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Deutsche Nachfrage nach Fairtrade nimmt zu

In einem aktuellen Artikel schreibt das Bundeszentrum für Ernährung (BzfE), dass die Nachfrage nach Fairtrade-Produkten in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen hat. BZfE ist eine Regierungsinstanz, die hauptsächlich wissenschaftlich fundierte Informationen über Ernährung Richtung Konsumenten kommuniziert.

Fairtrade
Das BZfE-Artikel verweist auf eine Umfrage durch das Forum Fairer Handel, die deutsche Fairtrade-Organisation. Daraus geht hervor, dass inzwischen zwei Drittel der deutschen Konsumenten mehr oder weniger Fairtrade-Produkte kaufen; 2009 waren es nur noch 44 Prozent. Der typische Konsument von Fairtrade-Produkten ist weiblich im Alter von 40 bis 49 und hat ein relativ hohes Einkommen.

Nicht nur der Konsum der Fairtrade-Produkte hat zugenommen, sondern auch der Einkaufsort hat sich geändert: 2009 hat die Hälfte der Konsumenten die Fairtrade-Produkte in speziellen Fairtrade-Läden gekauft (Weltladen), heute sind es nur noch 8 Prozent. Jetzt kauft der Konsument die Fairtrade-Produkte hauptsächlich im Supermarkt (73 Prozent) und bei den Discountern (64 Prozent), gefolgt von den Drogerien (26 Prozent) und Bio- und Reformläden (24 Prozent).

Die deutschen Befragten sagten, sie kaufen Fairtrade-Produkte weil sie Kinderarbeit vorbeugen wollen, ehrliche Preise für die Produzenten wollen, und wegen der Qualität und Nachhaltigkeit.
9 Prozent der deutschen Konsumenten hat angegeben, sie werden nie Fairtrade-Produkten kaufen, Gründe sind die höheren Preise; sie sind zu wenig mit dem Thema Fairtrade bekannt; oder sie glauben nicht, das Fairtrade richtig Effekte hat.

Quelle: Agroberichten Buitenland

Erscheinungsdatum: 09.08.2018

 


 

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