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Wiederbelebung der vernachlässigten Plantagen in Hayward und Expansion bringen neues Leben in die Kiwi-Industrie
Goldene Kiwis aus Südafrika: Die besten Soreli die sie je gegessen haben, meinen Europäer

Die aktuelle Kiwiernte in Südafrika wurde gerade beendet und war ein positives Zeichen für die Wiederbelebung einiger alter, vernachlässigter Kiwi-Plantagen, sowie die aufkeimende Produktion von goldenen Kiwis. Es gab gute Nachfragen und mit den goldenen Kiwis konnten die südafrikanischen Erzeuger beweisen, dass ihre Produkte realistisch und verlässlich gute Preise erzielen.

Peter Turner, Direktor von Variety Innovation B.V., zuvor Biogold Intellectual Property, die die globale Lizenz für Soreli innehaben, welche derzeit ihr Hauptprodukt ist, sagt, dass der Export von fast 100 Tonnen goldener Kiwis nach Europa eine Bestätigung der Expansionsvorgänge sei, die schon 2013 begannen. "Das hat viele Dinge zusammengebracht, die Erzeuger haben mehr Selbstvertrauen und in Europa meinten viele es sei die beste Soreli die sie seit langem probiert hatten."

Variety Innovation hat SA Kiwi Pollen (Pty) Ltd. als südafrikanischen Managementagenten lizenziert.

Der Grund für den Vorteil von Südafrikas Industrie liegt in der Zuckerentwicklung und ist ein geographisches Phänomen: Der nördlichste Teil der südafrikanischen Kiwiproduktion (am Mpumalanga-Steilhang) liegt auch am nördlichsten Breitengrad für die Produktion auf der südlichen Hemisphäre, was die Zahl der Sonnenstunden pro Tag erhöht.

Der Zusammenhang zwischen verfügbarem Sonnenlicht und der Reifung, dementsprechend dem Zeitfenster für die Ernte, waren die wichtigsten Gründe für Variety Innovation B.V. als sie das kalkulierte Risiko eingingen die Produktion von goldenen Kiwis für den Export in den alten Plantagen wieder aufzunehmen, wo es die traditionelle grüne Kiwi-Industrie nie geschafft hatte.

"Wir können uns nur gegen Chile und Neuseeland durchsetzen wenn wir sehr früh vor ihnen auf den Markt kommen, mit Früchten die einen hohen Brix-Wert haben."



Neue Bestäuber-Varietäten und Ansammlung von Erfahrung werden der Größe helfen
Die Ernte der gelben Kiwis von den derzeit registrierten 22 Erzeugern beginnt Ende Februar zwischen Lydenburg und Nelspruit in Mpumalanga und endet Ende Juni mit der letzten Ernte in Langkloof und Waboomskraal. "Wir arbeiten immer noch an einer Sequenz von Sorten um die Lücke zu schließen, darunter sind rote Kiwisorten. Dafür arbeiten wir mit sechs Versuchsblöcken im ganzen Land, einschließlich in den Apfel-Produktionsgegenden Elgin/Grabouw und Koue Bokkeveld."

Eine alte Hayward-Plantage in der Elgin/Grabouw-Region war in den letzten dreißig Jahren verwuchert aber hat im letzten Jahr die Erträge verdreifacht, nachdem neue Pollinationstechniken angewendet wurden.

SA gelbe Kiwi Marke für den globalen Markt am Horizont
Es gibt eine Expansion von der derzeit 500 Hektar großen Kiwi Industrie in Südafrika. "Die Kurve geht aufwärts aber noch ist nicht alles getan." Er sagt weiter: "Einer der Nachteile der letzten Saison war, dass der lokale Konsum von gelben Kiwis noch sehr klein ist. In dieser Saison hat sich gezeigt, dass es beim Export eine gute Nachfrage gibt aber die einheimische Nachfrage muss sich definitiv noch verbessern." Er erwähnt prominente lokale Einzelhändler die bereit sind Werbekampagnen für gelbe Kiwis bei den südafrikanischen Konsumenten zu starten, die die goldenen Kiwis derzeit unter dem Markennamen Kiwigold kennen.

Eine internationale Marke für südafrikanische goldene Kiwis, die von einer Industrie produziert wird die immer mehr die Vorteile des Wettkampfs auf dem globalen Markt erkennt, soll in der nicht so weit entfernten Zukunft vorgestellt werden. Die Gruppe wartet allerdings noch bis die jüngeren Plantagen ausgewachsen sind und die Erzeuger mehr Erfahrung gesammelt haben. "Wenn man keinen Standard hat, hat man gar nichts. Aber in den Anfangsjahren ist es wichtiger Support unter den Erzeugern aufzubauen," sagt er. "Das Timing der Einführung einer internationalen Marke muss richtig sein. Man muss die richtige Menge an Qualität bieten können damit solch eine Marke funktioniert - wenn die Konsumenten einmal enttäuscht sind wenden sie sich ab."



Low-Chill Kiwis sind weniger anpassungsfähig als Low-Chill Heidelbeeren in südafrikanischen Konditionen
Es gab verschiedene Gründe warum die südafrikanische Kiwi-Industrie nicht so gut lief wie die anderen Industrien, unter anderem auch eine Unstimmigkeit bei Bestäubern und weiblichen Pflanzen und die Nutzung von High-Chill Varietäten, die seither durch passendere Low-Chill-Varietäten ersetzt wurden.

Allerdings warnt Turner auch vor dem 'angetrunkenen Mut' der mit der Heidelbeerwelle in Südafrika einher ging: Low-Chill Heidelbeersorten schlugen sich sehr gut in unerwarteten Ecken Südafrikas und Artikel über die guten Aussichten der Kiwi-Industrie des Landes hat dazu geführt, dass die Erzeuger denken Low-Chill Kiwis würden sich in den gleichen Regionen ähnlich gut machen. Aber letztere haben immer noch einen jährlichen Schwellenwert von 500 kühlen Stunden auf der Richardson-Skala. Er betont auch, dass sogar die kühleren Produktionsgegenden in Südafrika diesen Wert nur zwei von fünf Jahren einhalten, was das Land unpassend für den Anbau von Kiwis macht. Das betrifft auch die Low-Chill Kiwis und daher sagt er: "Wir raten den Leuten davon ab aus dem Ausland zu kommen, wenn das Mikroklima nicht genau richtig ist. Es ist so wichtig, dass die Erzeuger ihr Mikroklima kennen."

Die Exportindustrie für Kiwis wird fünf oder sechs erfolgreiche Jahre brauchen um ihre 'skeptische' Sichtweise zu verändern, aber Peter Turner ist hoffnungsvoll nach diesem Jahr. Die Firma freut sich auf die Zukunft und darauf technische Erfahrung an aufkommende Kiwi-Farmer in den KwaZulu-Natal Mittelländern weiter zu geben.

"Das Ziel ist es eine selbstversorgende Kiwi, sowohl die grünen als auch gelben Sorten, für acht oder neun Monate im Jahr. Es wird immer Importe geben aber die Preise die einheimische Konsumenten derzeit zahlen sind hoch. Ungleich anderer hochwertiger Handelsgüter die jahrelang an ihrem Preis arbeiten mussten, haben die Kiwis bereits den Parikurs. Wenn man die Transportkosten von Neuseeland eliminiert kann man ein hochwertiges Produkt zu einem akzeptablen Preis verkaufen und trotzdem gute Profite für die Farmer, Einzelhändler und Konsumenten in der Zukunft bieten."



Für weitere Informationen:
Peter Turner
Variety Innovation B.V. (EU)
Tel: +27 82 894 5938

Erscheinungsdatum: 11.07.2018

 


 

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