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Warum CRISPR-modifizierte Produkte nicht als GMOs gelten

Die Welt muss dringend Wege finden, die Lebensmittelproduktion zu steigern. Die Ernteerträge durch konventionelle Pflanzenzucht zu erhöhen, ist ineffizient - die Endprodukte sind unberechenbar und es kann Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern, eine neue Sorte zu züchten. Mithilfe von genetisch modifizierten Pflanzentechnologien können hingegen ziemlich schnell neue Pflanzensorten gezüchtet werden, allerdings ist ihre Anwendung kontrovers. Viele Verbraucher und Länder lehnen GMO Produkte ab, auch wenn umfangreiche Studien zeigen, dass sie ohne Bedenken konsumiert werden können.

Jetzt könnte eine neue Genom-veränderte Technologie namens CRISPR eine Alternative bieten. Aber wie können Pflanzen, die mit einer neuen DNA-Veränderungstechnik gezüchtet wurden, nicht als GMO gelten? 

Mit "genetisch modifiziert" sind Pflanzen und Tiere gemeint, die so verändert wurden, wie sie sich nicht auf natürlichem Wege durch die Evolution hätten verändern können. Ein sehr offensichtliches Beispiel dafür ist es, ein Gen aus einer Spezies zu entnehmen und einen anderen Organismus um diese Eigenschaft zu bereichern.

Bei CRISPR geht es jedoch nicht darum, Gene aus Tieren oder Bakterien in Pflanzen zu implantieren. Hier werden lediglich Genom-verändernde Technologien verwendet, um neue Pflanzenarten zu züchten, die den genetischen Code der Pflanze umschreiben.

Dies ist schneller und genauer als konventionelle Zucht, ist weniger kontrovers als GMO Techniken und kann Jahre oder gar Jahrzehnte Zeit einsparen, die es dauert, um neue Sorten zu züchten.

Laut today.uconn.edu gibt es nun auch eine Initative, die sich für  die Verwendung von Pflanzen ausspricht, die auf diese Weise verändert wurden. Am 28. März 2018 gab die Generalsekretärin für Agrarkultur, Sony Perdue, bekannt, dass die USDA sich nicht gegen die Verwendung von neuen Pflanzensorten, die durch neue Technologien wie der Genom-Veränderung gezüchtet wurden, aussprechen würde. Diese Techniken würden die Pflanzen nur unmerklich von denen unterscheiden, die durch konventionelle Methoden gezüchtet werden. 

Im Vergleich, eine Pflanze, die ein oder mehrere Gene von einem anderen Organismus wie einem Bakterium beinhalte, wird als GMO betitelt. Das ist ein weiterer Grund dafür, warum viele Forscher und Unternehmen bevorzugt CRISPR im Agrarkultur Bereich einsetzen, wann immer es möglich ist.

Erscheinungsdatum: 11.07.2018

 


 

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