×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

  • Gestern wurden keine Nachrichten veröffentlicht.

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Französische Ware verliert allmählich an Bedeutung
LEH steht kurz vor dem Umstieg auf heimischen Blumenkohl

Blumenkohl aus heimischem Anbau ist wieder da. Die frischen Kohlköpfe vom deutschen Boden werden bereits auf den Großmärkten verhandelt, auch der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) befindet sich zur Zeit in der Umstellungsphase. Spezialisierte Großhändler werden wahrscheinlich nächste oder übernächste Woche auf regionale deutsche Produktion umsteigen. 

Auf den deutschen Großmärkten werden die einheimische Partien bereits vermarktet. Der heutige Marktanteil liegt im Moment bei über 26 Prozent der gesamten Vermarktung; allerdings ist die französiche Warengruppe mit knapp 27 Prozent derzeit noch mit Abstand an der Spitze, bezifferte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) findet der Umstieg auf heimische Kohlköpfe aus geschütztem Anbau (Tunnelanlagen usw.) üblicherweise ein paar Wochen später statt



Auch die Cordis GmbH in Ostrau (Sachsen) befindet sich kurz vor dem Wechsel. Normalerweise vermarktet das Großhandelsunternehmen vom Beginn bis zum Ende der Wintersaison ausschließlich italienischen Blumenkohl . Diese Ware stammt aus eigenem Vertragsanbau in Italien mit einer Gesamtproduktionsfläche von ca. 120 Hektar. Doch in der diesjährigen Saison hat man vor zwei Wochen entschieden, die letzten Zufuhren aus Frankreich zu beziehen. Diese und die kommende Woche wird  noch französischer Blumenkohl gehandelt, danach wird voraussichtlich auf einheimische Ware umgestiegen. Diese Ware stammt dann aus dem Partnerbetrieb in Arensdorf aus der eigenen Produktion, meldet die Vertriebsabteilung.

Das Gewicht der Kohlköpfe sei allerdings ziemlich unterschiedlich. ''Deutscher Blumenkohl mit Blatt hat derzeit noch ein Gewicht von ca. 1 kg, französische Ware liegt dagegen bei 2 bis 2,2 kg pro Kopf. Da müssen die Kunden sich dann entscheiden.'' Bezüglich französischer Importware gebe es aber noch ein zusätzliches Problem in Sachen Kontinuität und Preisschwankungen: ''Der französische Markt sollte sich in Zukunft mehr auf die Kundenwünsche fokussieren und weg vom Versteigerungssystem gehen. Wegen der Spekulation sowie der Risiken wird der Beschaffung einfach die Lust am Handeln des französischen Blumenkohls genommen.''

Dieses waren für Cordis vor zwei Jahren entscheidende Gründe sich in Italien eine Alternative zum französischen Versteigerungssystem aufzubauen, um dem Lebensmitteleinzelhandel eine eigene Produktion mit einer festen Mengenplanung und marktgerechten Preisen anzubieten.

Heimische Freilandsaison
Die Saison der heimischen Freilandware lässt noch etwas länger auf sich warten. Im Norden Deutschlands seien die Gewächse erst vor zwei Wochen angepflanzt, meldet eine Prokuristin der Hagge Gemüsehandel GmbH mit Sitz in Dithmarschen. Die dortige Ernte wird nach den heutigen Vorraussichten wie normal bis zum Ende des Juni-Monats (ab ca. 20.6) losgehen. 

Vollsortimenter 
Cordis Obst- und Gemüse GmbH ist ein Großhandelsbetrieb mit Packstation und Bananenreiferei im konventionellen und Bio-Bereich. Die Firma beliefert Lebensmitteleinzel-handelskunden sowie den Großhandel in Sachsen und den angrenzenden Bundesländer mit einem Vollsortiment an frischem Obst und Gemüse. Im Kohlbereich bietet die Firma innerhalb der Saison nicht nur Blumenkohl an, sondern auch Romanesko und bunte Blumenkohlvarietäten.

Weitere Informationen:
Cordis - Obst- und Gemüsegroßhandel GmbH
Am Feldberg 2, 04749 Ostrau
Rufnummer: 034324 5500

Erscheinungsdatum: 16.05.2018
Autor: Hugo Huijbers
Copyright: www.freshplaza.de

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

18.05.2018 Zu wenig Erntehelfer in Österreich
18.05.2018 Rheinländische Freiland Salaternte begonnen
18.05.2018 Tomaten und Kartoffeln sind meist importiertes Gemüse der EU
18.05.2018 Weltweite Spargelproduktion: Komplementarietät für mehr Wettbewerb
18.05.2018 Großes Geschäft mit kleinem Gewächshausgemüse
18.05.2018 Großhandelspreise für Spargel und Tomaten sinken
17.05.2018 Heimisches Gurkenangebot dominiert derzeit
17.05.2018 Gurkenpreise in Polen deutlich unter der Vorjahreshöhe
17.05.2018 Die Hälfte der niederländischen Produktion von Gewächshausgemüse geht nach Deutschland und Großbritannien
17.05.2018 "Wir schwimmen nicht mit dem Strom des Sektors"
17.05.2018 „Der Exportpreis von Knoblauch ist um etwa 50% gesunken, verglichen mit dem Vorjahr"
16.05.2018 "Der Verbraucher entdeckt den süßen Spitzpaprika nun wirklich."
16.05.2018 Rewe Group: Beifall für italienische Lieferanten
16.05.2018 China: "Das derzeitige Überangebot an Knoblauchexporten wird sich hoffentlich 2019 ändern"
15.05.2018 Salate jetzt aus Bio-Vermehrung verfügbar
15.05.2018 Trotz der Salatkultur muss neues Grüngemüse graduell eingeführt werden
15.05.2018 "Dieses Jahr werden wir französischen Knoblauch länger anbieten"
14.05.2018 Spargel - Preisschwankungen normal
14.05.2018 Wichtigkeit des heimischen und belgischen Blumenkohls wuchs an
14.05.2018 Landwirte im Rheinland starten ihre Salatsaison