Patrick Groualle, Jardins de Normandie:

Frankreich: Von 27 Grad bis Minus 5 in der Normandie

Die Klimabedingungen in der Normandie waren extrem. "Es war sehr warm und es wurde sehr kalt”, sagt Patrick Groualle der Jardins de Normandie. Am Samstag den 21. April war es 27 Grad, und letzten Montag war die gefühlte Kälte Minus fünf Grad. Es hat sogar geschneit. “Zum Glück sind die meisten Gemüsesorten verschont geblieben,” fährt Patrick fort. "Die Produktion in der Normandie ist hauptsächlich in dem Department Manche konzentriert. Der Schnee Anfang der Woche fiel in der Region Rouen, dort gibt es nicht viel Gemüseproduktion."

Patrick erklärt, dass die Gemüseproduktion immer noch mit anderen Problemen zu kämpfen hat: “Der Anbau war wegen des Regens bis zum 15. – 20. April verzögert. Anfang April fängt der Anbau normalerweise an, doch jetzt sind wir um drei Wochen verzögert. Das ist ein europaweites Problem."

"Bis jetzt wissen wir eines sicher: die Verzögerung im Anbau. Der Start fand drei Wochen später statt, das bedeutet wahrscheinlich eine Verzögerung der Ernte um eine Woche. Das ist von den Wetterumständen im Frühling abhängig, darüber können wir jetzt nichts aussagen. In den vergangenen Jahren waren wir imstande etwas früher mit dem Anbau anzufangen, doch manchmal war es bis Mitte Juni ziemlich kühl draußen."

Das Wetter in der Normandie scheint sich zu bessern. "Gestern war ein sehr schöner Tag, und bis Freitag hat man angenehme Temperaturen vorhergesagt."

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