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Daan van der Giessen über das SanLucar-Konzept in den niederländischen Supermärkten:
''Die Warenpräsentation sollte Käufer anziehen, die Qualität und der Geschmack sollen die Konsumenten binden"



Wer Jumbo Koornneef in Oud-Beijerland besucht, sieht sofort das Regal mit dem SanLucar Obst. Der Supermarkt gehört zu den ersten Läden, die das Obst von SanLucar in den Niederlanden verkaufen. "Wir versehen jetzt einige Läden täglich mit frischem Obst, Werbungsmaterial und begleiten den Verkauf. Das machen wir momentan selbst, doch wenn wir mit unserem Partner für die logistische Dienstleistung starten, sind wir bereit für das Ausrollen in den niederländischen und belgischen Läden", erzählt Daan van der Giessen.



SanLucar ist als Verkaufsorganisation aus drei spanischen und einem italienischen Erzeuger entstanden. Die Organisation hat 1993 angefangen und hat inzwischen 2.500 Mitarbeiter. "Wir richten uns bei den Läden auf eine auffällige Präsentation des Obstes, das sich geschmacklich und qualitativ unterscheidet. Die Warenpräsentation sollte die Käufer anziehen, die Qualität und der Geschmack des Obstes sollen die Konsumenten binden und zu Wiederholungskäufen anregen", erzählt Daan.


Jordy Fakkel von Jumbo Koornneef zwischen Daan van der Giessen und Mohammed Iqachoura von SanLucar

"Deshalb sind wir auf der Suche nach einem ergänzenden Sortiment und wollen wir doppelten Produkten vorbeugen. Namentlich am Saisonstart und am Ende der Saison machen wir den Unterschied. So hatten wir Anfang Januar schon Tango/Nadorcott-Mandarinen, drei Wochen bevor die größte Hausse angefangen hatte. Innerhalb Europas gehören wir zu den größten Spielern im Bereich der Nadorcott- und Orri-Mandarinen. SanLucar ist selbst der größte Orri-Erzeuger der Südhalbkugel. Ergänzt von den Clemenules machen wir mit einer strengen Qualitätsselektion den Unterschied", erzählt Daan.




"Die niederländischen Supermarktunternehmer mit denen wir zusammenarbeiten, sind sehr begeistert. Sie dürfen oft zum Teil 'fremd' hinzukaufen bis zu einem bestimmten Prozentsatz des Umsatzes. Die aktiven Unternehmer wollen mit regionalen oder qualitativ hochwertigen Produkten den Unterschied machen", so der Verkaufsleiter. Neben dem Konzept in den niederländischen Supermärkten hat SanLucar mit Vroegop und Fresh2You in den Niederlanden und Superfruit und Sebrechts in Belgien noch vier exklusive Vertreiber im Großhandelskanal.




Die Zahl der Marken im O&G-Bereich ist beschränkt. Dennoch beobachtet Daan große Chancen für  das Ausrollen des SanLucar-Konzeptes. "Im O&G-Bereich sind die Marken nicht allgemein verbreitet, aber im Supermarkt kennen nichts anderes. Doch im O&G-Bereich als wichtigste Kategorie für den Supermarkt fokussiert man sehr auf den Preis. Da gibt es auch andere Möglichkeiten. Das Gesamtkonzept von SanLucar hat sich in Deutschland und Österreich als erfolgreich herausgestellt. Man betrachtet Firmen mit Private Label als Generalist, während man mit einer Marke eher als Spezialist betrachtet wird. Das bemerken wir weil wir in den Läden direkte Rückmeldungen bekommen."




SanLucar bietet international 90 Produkte aus dreißig Ländern an. In den Niederlanden fokussiert man namentlich auf Zitrus, Weintrauben, Weichobst und Exoten, im Sommer ergänzt von Steinobst. "Natürlich möchten wir gerne das ganze Regal füllen, doch momentan konzentrieren wir uns auf die Produkte mit denen wir qualitativ und geschmacklich dem Sortiment etwas hinzufügen. Wir wollen den Unterschied machen, nicht etwas Bestehendes ersetzen. Wir wollen nicht nur einzigartige Produkte liefern, doch auch die Dienstleistung, inklusive der Begleitung im Laden, der Verkostungen, des POS-Materials und der speziellen Verpackungen", sagt Daan. Und der Konsument ist laut des Verkaufsmanagers dazu bereit etwas mehr Geld auszugeben. "Natürlich gibt es eine Grenze, aber ein Mehrpreis von 10 bis 20 Prozent ist möglich."



"Die niederländischen Läden beliefern wir jeden Tag selbst frisch mit eigenen Kühlwagen aus dem DC von SanLucar. Nur die Mundpropaganda der Supermarktunternehmer bringt uns schon mehr Anfragen als wir auf diese Weise versorgen können. Es läuft schneller als erwartet, doch daraus geht hervor, dass man mit einer Marke etwas aufbauen kann. Es fördert die gesamte O&G-Abteilung. Letztendlich ist der Erfolg größtenteils von den O&G-Mitarbeiter abhängig, die die begeisterten Botschafter der Marke sind. Wir wollen in Zukunft die Logistik einem Partner überlassen, so dass wir auch in mehr Läden beliefern können."




Für weitere Informationen:
Daan van der Giessen
SanLucar Benelux
daan.vandergiessen@sanlucar.com



Erscheinungsdatum: 16.04.2018

 


 

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