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Weinand van Kesteren, Verpakkings Industrie Veenendaal:
"Mehr Umweltvorteile durch Reduzierung von Abfall als durch biologisch abbaubare Verpackungen"

Mit dem Einzug des Frühlings hat 'Verpakkings Industrie Veenendaal' (VIV) mit dem Verpacken von holländischen Tomaten und Paprikas wieder alle Hände voll zu tun. "Wir liefern schon seit Jahren Obst- und Gemüseverpackungen aber in den letzten Jahren sehen wir einen ganz klaren Trend von einfacher Folie zu bedruckten Verpackungen", sagt Direktor Weinand van Kesteren.


 
VIV in Veenendaal in den Niederlanden ist ein Familienunternehmen, das 1953 als Großhandel für Verpackungsmaterialien begonnen ist. Als Weinand van Kesteren und sein Bruder Herman in den 80er Jahren mit in das Unternehmen einstiegen sind und darauffolgend das Ruder vom Vater übernommen haben, haben sie gesehen, wie die Beliebtheit von Polypropylen als Verpackungsmaterial schnell zunahm. "Wir entschieden uns, unsere Aktivitäten in Richtung Flexodruck auszubreiten. Auf diese Weise haben wir es geschafft, die europäische Nummer Eins in bedruckter Blumenfolie und in bedrucktem Blumenpapier zu werden." 

Wir kümmern uns um den gesamten Prozess, vom Design bis hin zur Druckreife und auch die Stempel (Polymer) werden im eigenen Haus gefertigt", erzählt Weinand. "Obst und Gemüse formen für uns einen wichtigen Markt. Wir liefern aber ein Paar hundert Millionen Meter bedruckte Folie pro Jahr an den gesamten Lebensmittelsektor. Innerhalb des O&G-Sektors stellen wir durch das Aufkommen von vielen kleinen Marken fest, dass auch die Zahl der kleinen Bestellungen bemerkenswert zunimmt. Das ist auch logisch, denn die einfachen Folien gehen in viel grösseren Auflagen weg. Heutzutage sehen wir, dass viele Parteien sich für 'Fullcolor-Druck' entscheiden".  


 
Obwohl verschiedene Einzelhändler und Organisationen dazu aufgerufen haben Verpackungsmaterial zu reduzieren, kann Weinand noch nicht sagen, dass das grosse Interesse in biologische Verpackungen sich schon in Bestellungen ausdrückt. "Wir können beide Verpackungen liefern. Was wir aber zur Zeit biologisch abbaubar bedrucken, ist gleich null. Wenn wir biologisch abbaubare Verpackungen anbieten, stellt sich heraus, dass es doch eine sehr teure Angelegenheit ist. Alles in einem wird viel darüber geredet aber wenig unternommen." 
 
"Diese Diskussion wirbelt viel Staub auf und jede Bewegung hat seine eigenen Ansichten. Ich verfolge diese Diskussion aufmerksam und werde meine Augen sicher nicht davor schliessen. Aus dem Grund bin ich vor Kurzem in einen, wie er genannt wird, verpackungslosen Supermarkt, in Amsterdam gewesen. Das Erste, was man sieht, ist ein grosses Segel an der Tür und bei dem ganzen biologisch abbaubaren Plastik bricht man sich fast alle Gräten. Die grosse Frage ist, ob das Plastik auch wirklich abbaubar ist oder ob das nur unter bestimmten Umständen geschieht."  


 
VIV ist mit dem digitalen Bedrucken mit einer Flexopresse ein Pionier gewesen. Van Keesteren hat dieses Verfahren umgetauft auf 'Smart Digital Flexo' Konzept. Durch die Nutzung einer Standard-Tintenserie, bestehend aus sieben Farben (CMYK plus organge, grün und violett), ist Smart Digital Flexo (SDF) in der Lage, 90 Prozent aller pantonen Farben zu emulieren. Auf diese Weise muss VIV keine Tinte mischen um mit besondereren Farben drucken zu können. Das spart nicht nur Zeit, Kosten und Material, sondern macht es auch möglich, verschiedene Aufträge innerhalb eines Druckauftrages intelligent zu kombinieren. "Wir streben danach, unseren Kunden schnellere Lieferzeiten bieten zu können zu gute Preise anbieten zu können. Das ist für den O&G-Sektor von grosser Wichtigkeit. Ausserdem führt es auch zu einer bemerkenswerten Reduzierung des Abfalls. Dieser Punkt steht ganz oben auf der Agenda und bringt unserer Ansicht nach viel mehr Umweltvorteile als die sogenannten biologisch abbaubaren Verpackungen." 



Für mehr Informationen:
Weinand van Kesteren
Verpakkings Industrie Veenendaal (VIV)
Wageningselaan 98
3903 LA Veenendaal 
Niederlande
Tel: +31 (0)318-550333
wvk@viv.nl
www.viv.nl

Erscheinungsdatum: 23.03.2018

 


 

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