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Altbewährte Holzverpackungen erleben Renaissance

Erdbeeren ohne Plastikmüll?

Der Trend zu vorverpackter Ware hat sich im Laufe der Jahre immer weiter verstärkt, damit der Konsument die Ware nicht manipulieren kann. Aktuell seien folierte Waren aber erneut ein heikles Thema und es scheint deren Vorteil - durch den massiven Wunsch einen weiteren Zuwachs des Plastikmülls zu vermeiden - zunehmend in den Hintergrund zu treten. Infolgedessen suchen die großen Handelsketten mittlerweile ebenfalls nach Lösungen für plastikarme Verpackungen und die ehrlich gestellte Frage ist nun: verkauft die Fruchtbranche eigentlich Gesundheit, Frische und Natur oder auch zu viel Verpackungsmüll? Dies gilt allerdings nicht nur für die einzelne Produkte, sondern auch für deren Großverpackungen.


Folierte Ware im Supermarktregal

Auf der vergangenen Fruit Logistica spürte man schon deutlich, dass neue Verpackungslösungen und Wege aktuell in besonderem Fokus stehen. Dabei könne auch die Wiederentdeckung von Altbewährtem hervorragende Lösungsansätze aufzeigen. Plastikvermeidung sei zum Beipsiel beim Saisonartikel Erdbeeren zum Vorteil des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) leichter umsetzbar, als man in erster Linie denken würde, so Uwe Groll - Geschäftsführer der Holzsteigen-Hersteller Organisation GROW. ''Der Einsatz von Holzsteigen vermeidet nicht nur Plastik, sondern ist unbestritten auch günstiger für das Mikroklima innerhalb der Verpackung in Sachen Herunterkühlung, Energiesparung und Vermeidung von frühzeitigem Verderb.''


Frische Erdbeeren in Holzsteigen

Vorteilhaft & umweltschonend
In Verbindung mit Holzschälchen- und Holzschliffschalen tauchen die Holzsteigen bereits immer häufiger auf, vor allem auf Groß- und Wochenmärkten aber auch bei einigen Großdiscountern. Zu den genannten Vorteilen der Holzkisten gehören unter anderem auch die Verbesserung der Haltbarkeit und die Verringerung der Abfälle. Darüber hinaus asoziiert man Holz mit Nachhaltigkeit bzw. Umweltfreundlichkeit und die Regionalität der Ware wird hervorgehoben. Außerdem stellte Forschung dar, dass der sogenannte Carbon Foot Print von Holzsteigen erheblich besser im Vergleich zu sonstigen Verpackungen ist, da während der Herstellung keine zusätzlichen Stoffe und nur sehr wenig Energie benötigt wird. Das benötigte Pappel- und Buchenholz stammt weitestgehend von regionalen Forstämtern und ist nach den Richtlinien der Nachhaltigkeitskriterien von FSC und PEFC zertifiziert.


Franz Rebhan zeigt auf der Fruit Logistica die nachhaltigen Holzverpackungen

Die Produktionsbetriebe, in denen die Holzkisten hergestellt werden, sind zum größten Teil Familienunternehmen, die ihre Rohstoffe traditionell aus der Nähe ihrer Kundschaft beziehen und auch dort verarbeiten. Im Gegensatz zu Kunststoff sei Holz ein nachwachsender, nachhaltiger Rohstoff und die Holzsteige werden nicht selten mehrmals erfolgreich eingesetzt. Groll: ''Ein großes Argument für Holz ist, dass eine Entscheiding für Plastik unumkehrbar ist, selbst wenn man dieses recycelt oder verbrennt, da es sich um einen fossilen Rohstoff handelt. Die Holzsteigen werden dahingegen gerne für Deko-Zwecke eingesetzt oder gehen ins Recycling zur Herstellung von Holzwerkstoffen oder Wärme bzw. Strom. Man hat dadurch kaum Ensorgungsprobleme wie bei Plastik sowie keine Abhängigkeiten von chinesischen Kunststoffrecyclern.''

Weitere Informationen:
GROW Verein für umweltfreundliche Holzverpackungen e.V.
Geschäftsführung: Uwe Groll
Anschrift: Hauptstraße 98
PLZ/Ort: 67133 Maxdorf
Tel: 06237-929593
Fax: 06237-929585

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