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Frischverzehr in den letzen Jahren deutlich gesunken
''Bis zur Frühernte gibt es noch alterntige Kartoffeln''

Die Winterzeit ist fast zu Ende und auf dem Kartoffelmarkt gibt es auf Grund der letztjährigen Riesenernte noch erhebliche Übermengen. Die Preise liegen nach wie vor mit ca. 10 Euro pro 100 KG (durchschnittliche Großhandelspreise) im niedrigen Bereich und die Händler befürchten, dass die alterntige Ware am Anfang der neuen Erntesaison entsorgt werden kann. ''Die Ware ist zwar billig aber es wird kein Gramm mehr gegessen'', so Wilhelm Faller des Produktions- und Handelsbetriebs Fallerhof Feldkirch in Hartheim-Feldkirch. 

''Die Späternte im letzten Jahr ist sehr groß ausgefallen und deshalb haben wir momentan diesen Überschuss'', erzählt Herr Faller. ''Ich erwarte auch, dass bis zur Frühernte im Mai noch einige Tonnen Lagerware verfügbar sind. Sobald die neue Ware da ist, ist die alte Ernte kaum noch im Fokus der Kunden. Infolgedessen werden diese Übermengen als Tierfutter verwendet oder gehen sie in die Biogasanlage.''


Schwiegersohn Richard Weismann zeigt die frische Abpackkartoffeln aus eigener Produktion

Rückläufiger Frischverzehr
Im letzten Jahr war die Marktlage genau das Gegenteil mit einer knappen Warenversorgung und relativ hohen Preisen. Auf Grund dessen sei die Anbaufläche für Kartoffeln deutlich erweitert worden und somit auch die saisonalen Erträge, mit einer Riesenernte zur Folge. Andererseits sei der Frischverzehr im Bereich der Kartoffeln in den letzten Jahreb deutlich runtergegangen und liegt derzeit bei etwa 30 kg pro Jahr pro Nase je nach Bundesland. Faller: ''Hier in der Pfalz ist der Frischverzehr stagniert bzw. rückläufig im Gegensatz zum Bedarf an Industrieware. Deren Bereich ist deutlich angestiegen und wegen dem Vertragsanbau auch für die Produzente häufig interessanter.''

Bald ist die Ware aus Zypern und dem Mittelmeerraum wieder dran und werden vor allem die Feinschmecker diese süd-europäische Ware bevorzugen, erwartet Faller. Die Erntesaison seiner eigenen Knollen geht erst im Mai wieder los mit den festkochenden Berber-Kartoffeln. ''Diese hat ein kleines Verkaufsfenster und muss spätestens Ende Juli verkauft sein. Im mittleren und späteren Bereich haben wir die Marabel (vorw. festkochend) und Belana (festkochend) die sehr gut laufen.''


Inhaber Wilhelm Faller der Firma Fallerhof Feldkirch

Maßgeschneiderte Lieferungen
Wilhelm Faller ist seit etwa 50 Jahren Produzent und Vermarkter in Hartheim-Feldkirch. Er lebt das Prinzip „Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen“ und gehört zu den bedeutendsten Kartoffel-Lieferanten im Südwesten Deutschlands. Sein Produktportfolio zählt acht qualitativ hochwertige Kartoffelvartietäten mit denen er regionalen Abpackbetrieben und Industrie-Unternehmen beliefert. Mit einer schonenden Rodetechnik, sowie einer aufwendigen Aufbereitung und Verpackung (in 1,5 kg bis 25 kg Gebinden - liefert die Firma maßgeschneiderte Bestellungen auf Kundenwunsch.

Weitere Informationen:
Fallerhof Feldkirch- Kartoffeln und Zwiebeln
Wilhelm Faller GbR
Dorfstraße 28a, 79258 Hartheim-Feldkirch
Deutschland
Telefon: 07633 14 308

Erscheinungsdatum: 13.03.2018
Autor: Hugo Huijbers
Copyright: www.freshplaza.de

 


 

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