Schweizer Einzelhandel sehr begeistert von geschmacksintensiver Varietät

''Seit diesem Jahr Calinda-Erdbeeren in großen Mengen''

Die Beerensaison verläuft dieses Jahr sehr wechselhaft, vor allem in den spanischen Anbaugebieten. Vergangene Woche hatten sowohl die Produzenten als auch die Importeure mit erheblichen Niederschlägen in der bedeutenden Anbauregionen in Süd-Spanien zu kämpfen. Obwohl die Wetterlage aktuell immer noch schwankt, hat der Markt sich größtenteils erholt, so Verkaufsleiter Romeo Giovanelli der gleichnamigen Fruchtimport AG in Frauenfeld (Schweiz). ''Die aktuelle Temperatur in unserem spanischen Anbaugebiet Huelva schwankt zwischen 15 und 20 Grad, mit teilweise Regen zwischendurch. Von großen Qualitätsproblemen sind wir glücklicherweise bisher verschont geblieben.''

Die aktuellen Preise haben sich ebenfalls stabilisiert und liegen derzeit um die 2,20-2,40 das Kilo. Ein recht normaler Erzeugerpreis kurz vor dem Ende der Saison, bestätigt Herr Giovanelli. ''Die Versorgung mit spanischen Erzeugnissen läuft noch einige Wochen weiter bevor wir auf italienische Ware umsteigen. Die Erdbeeren aus italienischem Anbau sind im Schnitt etwa 10 Prozent teurer als die spanischen Erzeugnisse. Das hat zum einen mit dem Umfang der Anbaufelder zu tun: die sind in Spanien relativ groß, während es in Italien größtenteils um kleine Erzeugerbetriebe mit ein paar Hektaren gibt. Wegen der kurzen Transportwege bevorzugen wir aber die Ware aus Italien''


Geschäftsführer Romeo Giovanelli (links) vermarktet seit letztem Jahr Calinda-Erdbeeren

Calinda
Dieses Jahr findet eine wichtige Verschiebung im Bereich der Erdbeeren statt. Denn nach der erfolgreichen Lancierung der neuen Varietät Calinda, hat die Firma Giovanelli entschieden, hauptsächlich das spanische Erzeugnis in großen Mengen zu importieren. ''Die Calinda haben wir 2017 schon in begrenzten Testmengen auf den Markt gebracht und wir haben fast ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen. Die Sorte ist zwar etwas teurer im Anbau als die üblichen Züchtungen, da der Ertrag pro Hektar relativ niedrig ist. Andererseits ist die Calinda sehr geschmacksintensiv und dadurch besonders gefragt.''



Im Beerenbereich allgemein beobachtet Herr Giovanelli momentan einige nennenswerte Trends im schweizerischen Einzelhandel. Erstens seien fast nur noch die 250 und 500 Gramm-Schalen im Fokus. ''Am Anfang der Saison bieten wir im Erdbeerbereich auch 250 Gramm-Schalen an. Nun sind wir aber voll in der Produktion und werden die 500 Gramm-Schalen nachgefragt.'' Zweitens legt auch der schweizerischer Endverbraucher deutlich Wert auf Regionalität und Bio-Qualität. Giovanelli: ''Bio-Produkte werden vor allem in den letzten Jahren sehr stark gepusht, auch bei der Importware. Im Gesamtbeerenbereich haben wir momentan sicherlich einen Anteil von etwa 20 Prozent und bemerken wir ein stetiges Wachstum.''



Vierte Generation
Die Giovanelli Fruchtimport AG ist ein traditionsreiches Großhandelsunternehmen und wird heutzutage in vierter Generation der Gründerfamilie geführt. Die Firma beliefert sowohl Schweizer Großverteiler als auch Detaillisten am Engrosmarkt Zürich. Die AG ist unter anderem bekannt für ihre vielfältige Palette an exotischen Früchten und Gemüsen. Zudem verfügt die Firma auch über eine Nuss-Rösterei (Schwesterunternehmen Gerelli AG) am selben Ort in Frauenfeld.

Der Firmenhauptsitz der Giovanelli Fruchtimport AG in Frauenfeld

Weitere Informationen:
Giovanelli Fruchtimport AG
Schaffhauserstrasse 200
CH-8500 Frauenfeld
Telefon +41 52 728 09 09
Telefax +41 52 728 09 00

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