×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Angebot mit Bio-Champignons aus Schweizer Produktion erweitert

In den letzten drei Jahren nahmen die Verkaufsmengen von Bio-Champignons im Schweizer Detailhandel kontinuierlich zu. Dieses Angebot ist seit Dezember nun um Bio-Champignons aus Schweizer Produktion erweitert worden.

Die Schweizer Pilzproduktion folgt damit einem klaren Konsumtrend. Denn wie die Grafik (unten) zeigt, hat der durchschnittliche Wochenabsatz von Bio-Champignons in der betrachteten Zeitperiode seit 2015 merklich zugenommen und im November 2017 einen Höchstwert von 11.3 Tonnen erreicht.


Grafik: BLW

Bio-Nachfrage ist angestiegen
Von Januar bis November 2017 wurden 439 Tonnen Bio-Champignons gekauft, das sind fast doppelt so viel wie zwei Jahre zuvor (Jan-Nov 2015: 230 Tonnen). Demgegenüber folgten konventionell produzierte Champignons keinem einheitlichen Trend und die Verkaufsmengen schwankten vor allem saisonal. Somit stieg der durchschnittliche Anteil von Bio-Ware an den gesamten Champignonverkäufen von 4.6 % (2015) auf 6.7 % (2016) und schliesslich 9.1 % (Jan-Nov 2017).

Bio-Preisdifferenz weitet sich

Eine Analyse der Preise von weissen Champignons im klassischen Detailhandel zeigt, dass die Preisdifferenz zwischen biologisch und konventionell produzierten Champignons von Januar 2015 bis November 2017 bei durchschnittlich 7.4 % lag. Dies ist im Vergleich zu Gemüse und Früchten wenig, was daran liegt, dass das Bio-Segment bei Champignons zumeist aus günstiger, ausländischer Ware bestand. Der Preis für Bio-Champignons ist zudem bis Mitte 2017 gefallen. Markant ist der Tiefpreis im Dezember 2016, der auf hohe Aktionstätigkeit bei importierter Bio-Ware zurückzuführen ist.

Mit den neuen Schweizer Bio-Champignons (weiss und braun) ändert sich das Bild. Sie realisieren im Detailhandel höhere Preise als die ausländischen Produkte. Dies zeigt sich auch in der Preisentwicklung: Der durchschnittliche Preis für Bio-Champignons lag Anfang Januar bei 15.65 CHF/kg und damit rund 24 % höher als der Preis für konventionell produzierte Champignons. Das neue Angebot hat somit deutliche Effekte auf den Markt für Bio-Champignons.

Quelle: blw

Erscheinungsdatum: 13.02.2018

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

23.05.2018 Die Goldforelle wächst im Gemüsebeet
23.05.2018 Werbekampagne macht Lust auf Gemüse
23.05.2018 Iran: Mehr als tausend Menschen durch Pilze vergiftet
23.05.2018 Der Mann hinter der Audi-Kampagne vermarktet Gemüse an Kinder
22.05.2018 25% mehr Tomaten in der Packung und kochen mit Sternekoch Rolf Straubinger
22.05.2018 Großes Angebot von Erdbeeren und Spargel zu Pfingsten - Preise purzeln
18.05.2018 Zu wenig Erntehelfer in Österreich
18.05.2018 Rheinländische Freiland Salaternte begonnen
18.05.2018 Tomaten und Kartoffeln sind meist importiertes Gemüse der EU
18.05.2018 Weltweite Spargelproduktion: Komplementarietät für mehr Wettbewerb
18.05.2018 Großes Geschäft mit kleinem Gewächshausgemüse
18.05.2018 Großhandelspreise für Spargel und Tomaten sinken
17.05.2018 Heimisches Gurkenangebot dominiert derzeit
17.05.2018 Gurkenpreise in Polen deutlich unter der Vorjahreshöhe
17.05.2018 Die Hälfte der niederländischen Produktion von Gewächshausgemüse geht nach Deutschland und Großbritannien
17.05.2018 "Wir schwimmen nicht mit dem Strom des Sektors"
17.05.2018 „Der Exportpreis von Knoblauch ist um etwa 50% gesunken, verglichen mit dem Vorjahr"
16.05.2018 "Der Verbraucher entdeckt den süßen Spitzpaprika nun wirklich."
16.05.2018 Rewe Group: Beifall für italienische Lieferanten
16.05.2018 China: "Das derzeitige Überangebot an Knoblauchexporten wird sich hoffentlich 2019 ändern"