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Schweizer LEH bevorzugt Naschtomaten in geschützter Verpackung
''Ausfälle bei losen Tomaten zu hoch''

Die Zufuhren der spanischen Gemüsemengen vermehren sich in den letzten Wochen allmählich weiter. Nach der Dezemberkälte in bedeutenden Anbaugebieten wie Almería und Murcia ist die Mengenverfügbarkeit für die übliche Gemüsesorten Paprika, Gurken und vor allem Tomaten auf einem zufriedenstellenden Niveau. Die Preise im Tomatenbereich sind zwar etwas niedriger als im Vorjahr, jedoch nur drei Prozent bei den Rispentomaten und sieben Prozent bei den Cherryrispen.


Datteltomaten sind zur Zeit sehr beliebt in der Schweiz

Im Vergleich zu den holländischen Tomaten sind die spanischen Tomaten zur Zeit etwa 10-20 Prozent billiger, aber diese Verhältnisse werden sich bald ändern, so Roberto Iseppi - Geschäftsführer des Schweizer Handelsunternehmens Iseppi Frutta. Der erfahrene Händler beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Vermarktung von spanischem Gemüse und bemerkt, dass heutzutage die Datteltomaten bzw. Cherryrispen sehr im Fokus der Kunden sind. ''Diese Naschtomaten sind in verschiedenen Farben wie gelb, rot und braun erhältlich und sind sehr beliebt bei den Kunden.''


Die Geschäftsführung der Firma Iseppi mit rechts Herr Roberto Iseppi

Pick-&-Mix
Wie in den Nachbarländern hat man auch in der Schweiz das sogenannte Pick & Mix-Prinzip erprobt. Bei diesem Konzept hat der Kunde selber die Möglichkeit einen Becher mit losen Naschtomaten zusammenzustellen. Iseppi glaubt aber nicht, dass diese Tendenz sich wirklich durchsetzt im schweizer Lebensmitteleinzelhandel. ''Wir verkaufen die Datteltomaten z.B hauptsächlich in Bechern und Schalen. Bei den losen Tomaten hat man immer die Gefahr, dass der Kunde die Ware beschädigt und dass sie dann kaputt liegen bleiben. Die Ausfälle sind aufgrunddessen sehr hoch. In der Packung ist die Ware natürlich viel besser geschützt.''

Das Pick & Mix-Konzept ist vor allem im Bereich Naschtomaten zwar beliebt in der Schweiz, führt allerdings nicht zu großen Gewinnspannen. Den Umsatz holt man sich vor allem mit verpackter Ware, so Iseppi. ''Der Kosument nimmt eine Packung in die Hand und läuft sofort weiter. Bei den losen Waren dauert das ein paar Minuten wenn man so einen Beutel erfüllen muss. ''


Der Firmenhauptsitz in Dornach

Spanischer Import
Die Importsaison des spanischen Gemüses läuft voraussichtlich noch bis zum Mai durch. Ab März ist allerdings die Ware aus den schweizer Gewächshäusern wieder am Start und nehmen die Volumen der spanischen Ware allmählich ab. Wir haben hier in der Schweiz im Gewächshausbereich etwa fünf große Anbaugebiete, hauptsächlich in den städtischen Großräumen wie Zürich, Bern und Genf.''

Die Firma Iseppi Frutta AG existiert seit 1930 und wird heutzutage von der dritten Generation geführt. Das Familienunternehmen hat zwar mit der Versorgung von Kleinhändlern angefangen, ist aber im Laufe der Jahren zu einem vollständigen Dienstleister mit etwa 120 Mitarbeitern herangewachsen. Die Produktpalette enthält außer Tomaten u.a. Kernobst, Zitrus, Gurken, Paprika und Auberginen. Außer den Schweizer Standorten in Dornach und Campascio verfügt die Firma seit 2011 auch über eine Filiale in La Mojonera, die Villagrow SL im Mitte der spanischen Anbauregion Almeria. Infolgedessen ist man in der Lage, die ganze Wertschöpfungskette vom Feld bis zum Supermarktregal zu steuern. 


Die LKWs der Firma Iseppi stehen immer bereit

Weitere Informationen:
ISEPPI FRUTTA SA
Inh. Roberto Iseppi
Weidenstrasse 25
CH 4143 Dornach
Tel:   +41 61 706 93 19


Erscheinungsdatum: 12.01.2018
Autor: Hugo Huijbers
Copyright: www.freshplaza.de

 


 

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