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Geringere Volumen Mandarinen durch Dürre am Westkap

Südafrika prognostiziert gute Saison für Zitrusfrüchte

Die Dürre am Westkap spiegelt sich teilweise in den Produktionszahlen der Südafrikanischen Saison für Zitrusfrüchte wieder. Der negative Effekt der Dürre wird jedoch teilweise durch das grössere Anbauareal wieder kompensiert, wodurch 2017/2018 ein guter Markt für Orangen, Grapefruit und Zitronen prognostiziert wird. Nur bei den Mandarinen kann auch die Ausbreitung des Areals die Folgend der Dürre am Westkap nicht kompensieren. Dieses Ergebnis geht aus einem kürzlich erschienenen Report der USDA hervor.

Die Produktion von Grapefruit fällt im Marktjahr 2017/2018, bei einem Volumen von 400.000 Tonnen, 9% höher aus, als in der Prognose. Die grössere Anbaufläche und die normalen Witterungsbedingungen in den Anbaugebieten in Limpopo und Mpumalanga sind hierfür die Ursache. Diese beiden Regionen sind verantwortlich für 81% der gesamten Grapefruit-Produktion im Land. Der Export fällt laut Prognose 8% höher aus, womit er 2017/2018 auf 250.000 Tonnen kommt. 



Bei den Orangen wird in den Schätzungen von einem Anstieg von 2% gesprochen. Damit erreicht das Volumen 2017/2018 ein Umfang von 1,43 Millionen Tonnen. Dieses Ergebnis wurde aufgrund der normalen Niederschlagsmenge und dem Ausbleiben von Hagel und das beides in Kombination mit einer grösseren Anbaufläche in den wichtigsten Anbaugebieten Limpopo, Eastern Cape und Mpumalanga, die zusammen 82% der Ernte ausmachen, erreicht. Der Export soll um ein Prozent, auf 1,18 Millionen Tonnen, steigen. Dieser Wachstum ist dank der verfügbaren Menge und den Bemühungen, Unsicherheiten auf dem EU-Markt bezüglich CBS zu beseitigen.

Die Produktion von Mandarinen kommt 2017/2018 auf 230.000 Tonnen und fällt somit 9% niedriger aus. Die Dürre am Westkap ist der wichtigste Grund für diesen Rückgang. Der negative Effekt wird teilweise durch die grösseren Anbauflächen in den anderen Regionen, worunter das Ostkap, Limpopo und Mpumalanga kompensiert. Eine Folge der sinkenden Produktion ist, dass auch der Export niedriger ausfallen wird. In den Prognosen werden 15% weniger Exportvolumen gemeldet. was einer Menge von 180.000 Tonnen entspricht

Für Zitronen und Limetten sieht es gut aus. Diese Produktgruppe darf von einem Wachstum von 6% ausgehen. Somit kommt das geschätzte Volumen im Marktjahr 2017/2018 auf 420.000 Tonnen. Die Anbaufläche in den wichtigsten Produktionsgebieten, dem Ostkap und Limpopo, sind die wichtigsten Faktoren für diese Zunahme. Zudem trägt die normale Witterungsbedingung zur guten Ernte bei. Das Ostkap und Limpopo liefern etwa 80% der gesamten Produktion. Durch die Dürre am Westkap wird der Wachstum in anderen Regionen in den Gesamtzahlen teilweise vernichtet. Die Region am Westkap ist verantwortlich für 10% des gesamten Volumen.

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