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Warmes Wetter in Polen verringert die Nachfrage nach Äpfeln

Da in den letzten Jahren immer mehr Europäer eine größere Kaufkraft erlangen, und dank des Gesundheitstrends, bevorzugen viele Kunden trendige Produkte wie Beeren und Exoten. Einem aktuellen Bericht von der Europäischen Kommission zufolge wird sich der Konsum von frischen Äpfeln voraussichtlich stabilisieren, während der Konsum von verarbeiteten Äpfeln ein wenig sinken wird.

Der lokale pro Kopf Konsum für frische Äpfel ist in der Zeit zwischen 2006 und 2016 jährlich um 0,7% gesunken. Dieser Abwärtstrend hält an, jedoch etwas langsamer (-0,3 % pro Jahr bis 2030).



Marcin ?wi?tek von Bialski sagte, dass sich auch der ungewöhnlich milde Winter auf die Verkaufszahlen ausgewirkt habe: "Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund kaufen die Leute nicht so viele Äpfel, wenn es etwas wärmer ist. Wir hoffen, dass sich die Verkäufe bessern, sobald es wieder ein wenig kälter wird. Ich drücke weiterhin die Daumen."

EU Produktion soll sich stabilisieren
Die EU hat in 2016/17 mehr als 12 Millionen Äpfel produziert. Vier Mitgliedsstaaten machten dabei mehr als 70% aus (Polen, Italien, Frankreich und Deutschland). Die EU Produktion wird sich bis zum Jahr 2030 voraussichtlich auf 12,5 Millionen Tonnen Äpfel stabilisieren. Obwohl der durchschnittliche Ertrag 2030 vermutlich 17% höher sein wird als in den letzten zehn Jahren, wird die Anbaufläche voraussichtlich zurückgehen  (-0.7 % pro Jahr bis 2030). [EU Agricultural Outlook-December 2017]


Der EK zufolge ist der größte Antrieb für die höheren Erträge die Modernisierung des Apfel Sektors, dies gelte vor allem für Polen. Der größte Vorstoß dabei sei das Abholzen von alten Plantagen. Diese werden durch Neuanplanzungen neuer Sorten ersetzt, die den Präferenzen der Verbraucher entsprechen. Außerdem werden neue Anbaumethoden angewandt, einschließlich von Methoden, die sich an den Klimawandel anpassen. Die verbesserte Krankheitsresistenz und Schädlingsbekämpfung sind ebenfalls Faktoren, durch die die Erträge steigen."

"Ich denke, dass Polen definitiv auf dem richtigen Weg ist. Die schlauen Bauern wissen, dass sie auf neue Sorten wie Gala und Red Prince umsteigen müssen und nicht beim Idared bleiben dürfen, der eine schlechtere Qualität hat. Es muss eine neue Sorte mit einer sehr guten Qualität sein und auch wenn wir in die richtige Richtung gehen, haben wir noch immer einen langen Weg vor uns", schloss Marcin.

Sie können Bialski Owac bei der diesjährigen Fruit Logistica in Berlin im City Cube in Halle B, Stand D-12 besuchen.

Für weitere Informationen: 
Marcin ?wi?tek
Bialski Owoc Sp. z o.o.
Tel: +48 533-205-500
Email: m.swiatek@bialskiowoc.com
www.bialskiowoc.com

Erscheinungsdatum: 11.01.2018

 


 

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