Italien:

Schlechtes Wetter beeinflusst Bergamotten und Tomaten in Kalabrien

Coldiretti Reggio Calabria berichtet, dass am 3. und 4. Januar 22 Stunden lang starke Winde und Stürme die ionische Küste der Reggio Calabria Provinz getroffen haben. Untersuchungen wurden eingeleitet, um die Schäden zu beurteilen.

Die Gemeinden Bianco, Afrcio, Brancaleone, Palizzi, Bova, Bova Marina, Condofuri, San Lorenzo, Roghudi, Roccaforte und Montebello Ionico waren teilweise betroffen. Betreiber aus der Gegend haben von baulichen Schäden an Lagerhallen und Gebäuden sowie Vernichtung von oder Schäden an Bergamottbäumen berichtet. Früchte sind zu Boden gefallen und können nicht länger benutzt werden.

Ein Produzent aus Kalabrien erklärt, dass „die starken Winde bedeuteten, dass die meisten Früchte auf den Boden fielen. Da wir in einer fortgeschrittenen Phase der Saison sind, wurden erhebliche Mengen bereits geerntet und waren sowohl für die verarbeitende Industrie als auch den Frischwarenmarkt bestimmt. Was auf den Boden fiel, kann nicht mehr vermarktet werden, aber vielleicht kann es noch an die verarbeitende Industrie weitergegeben werden.


Überschwemmte Felder (Foto: youreporter.it)

Gewächshäuser in San Lorenzo, Condofuri, Palizzi und Brancaleone, die sich der Produktion von ertragsstarken Pflanzen wie Tomaten usw. gewidmet haben, wurden stark beschädigt. Der Freilandanbau wurde auch hart getroffen, da auch die Mulchschicht beschädigt wurde. 


Eine Tiefdruckfront hat auch Nordwestitalien in den letzten paar Stunden getroffen, mit Regen und heftigen Schneefällen in den Biella-Alpen und nördlich von Vercelli. Manche Straßen sind in Valle d’Aosta geschlossen. Es wird erwartet, dass die Situation bis mindestens zum 09. Januar anhält.

Wie von 3bmeteo.com berichtet wurde, ist die Lawinengefahr in weiten Teilen des alpinen Sektors hoch (Level 4) aufgrund des Windes. In den Ebenen könnte heftiger Regen (Höchstwerte von 70-80 Millimeter) Überschwemmungen auslösen und lokale kleine Flüsse könnten überlaufen. Der Maddalena Pass zwischen Italien und Frankreich war wegen des Schnees geschlossen.


Lawinengefahr: die Straße nach Cervinia wurde geschlossen und 100 Menschen in Chempoluc evakuiert (Foto: Twitter – Tgcom24)

Die Lawinengefahr ist in Veneto auch hoch, da 50-70 Zentimeter frischer Schnee am 09. Januar in den südlichen Dolomiten und den zentralöstlichen Voralpen erwartet werden. 

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