×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Italien:
Schlechtes Wetter beeinflusst Bergamotten und Tomaten in Kalabrien

Coldiretti Reggio Calabria berichtet, dass am 3. und 4. Januar 22 Stunden lang starke Winde und Stürme die ionische Küste der Reggio Calabria Provinz getroffen haben. Untersuchungen wurden eingeleitet, um die Schäden zu beurteilen.

Die Gemeinden Bianco, Afrcio, Brancaleone, Palizzi, Bova, Bova Marina, Condofuri, San Lorenzo, Roghudi, Roccaforte und Montebello Ionico waren teilweise betroffen. Betreiber aus der Gegend haben von baulichen Schäden an Lagerhallen und Gebäuden sowie Vernichtung von oder Schäden an Bergamottbäumen berichtet. Früchte sind zu Boden gefallen und können nicht länger benutzt werden.

Ein Produzent aus Kalabrien erklärt, dass „die starken Winde bedeuteten, dass die meisten Früchte auf den Boden fielen. Da wir in einer fortgeschrittenen Phase der Saison sind, wurden erhebliche Mengen bereits geerntet und waren sowohl für die verarbeitende Industrie als auch den Frischwarenmarkt bestimmt. Was auf den Boden fiel, kann nicht mehr vermarktet werden, aber vielleicht kann es noch an die verarbeitende Industrie weitergegeben werden.


Überschwemmte Felder (Foto: youreporter.it)

Gewächshäuser in San Lorenzo, Condofuri, Palizzi und Brancaleone, die sich der Produktion von ertragsstarken Pflanzen wie Tomaten usw. gewidmet haben, wurden stark beschädigt. Der Freilandanbau wurde auch hart getroffen, da auch die Mulchschicht beschädigt wurde. 


Eine Tiefdruckfront hat auch Nordwestitalien in den letzten paar Stunden getroffen, mit Regen und heftigen Schneefällen in den Biella-Alpen und nördlich von Vercelli. Manche Straßen sind in Valle d’Aosta geschlossen. Es wird erwartet, dass die Situation bis mindestens zum 09. Januar anhält.

Wie von 3bmeteo.com berichtet wurde, ist die Lawinengefahr in weiten Teilen des alpinen Sektors hoch (Level 4) aufgrund des Windes. In den Ebenen könnte heftiger Regen (Höchstwerte von 70-80 Millimeter) Überschwemmungen auslösen und lokale kleine Flüsse könnten überlaufen. Der Maddalena Pass zwischen Italien und Frankreich war wegen des Schnees geschlossen.


Lawinengefahr: die Straße nach Cervinia wurde geschlossen und 100 Menschen in Chempoluc evakuiert (Foto: Twitter – Tgcom24)

Die Lawinengefahr ist in Veneto auch hoch, da 50-70 Zentimeter frischer Schnee am 09. Januar in den südlichen Dolomiten und den zentralöstlichen Voralpen erwartet werden. 

Erscheinungsdatum: 10.01.2018

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

24.04.2018 Europas Früchte- und Gemüsegarten lechzt nach Wasser
17.04.2018 Jahrgang mit wenig Aprikosen
11.04.2018 Wetterextreme nehmen mit der Klimaerwärmung zu
10.04.2018 Ist Dürre nun Vergangenheit?
04.04.2018 Weltweite Durchschnittstemperatur von 1986 bis 2016
29.03.2018 Zwei Tornados zerstören verschiedene Gewächshausbetriebe in Süd-Ost-Sizilien
29.03.2018 Rumänische Erzeuger schwer von unerwartetem Schnee und niedrigen Temperaturen getroffen
28.03.2018 Spanien: "Wir haben fast die gesamte kommende Kaki- und Steinobsternte verloren"
28.03.2018 Durch starke Regenfälle in Südspanien könnte es zu einem Mangel an Roter Beete kommen
27.03.2018 Landwirte am Westkap verlieren 25 Prozent der Obstgärten & Weinberge
27.03.2018 Frost trifft mehr als 7.500 Hektar Kakis, Steinfrüchte und Zitrusfrüchte
26.03.2018 Schwerer und lang ersehnter Regen im zentralen Südafrika unterbricht Ernte
22.03.2018 Südafrika: Staudammpegel fallen wieder im Westkap
21.03.2018 Erzeuger bangen vor dem Frost am Donnerstag
20.03.2018 Welches ist der trockenste Monat des Jahres?
19.03.2018 Aprikosen- und Pfirsichernte könnten sich aufgrund von Frösten reduzieren
19.03.2018 Frost: Geld für Aargauer Bauern
16.03.2018 Schlechtwetter, die Kälte aus Russland ist gewiss
14.03.2018 Geringer Schaden bei den Erdbeeren, größere Schäden bei den frühreifen Steinfrüchten
12.03.2018 Temperaturschwankungen mit möglicher Lücke für Brokkoli und Blumenkohl