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Weltweiter tropischer Obsthandel erreicht im Jahr 2017 einen neuen Höhepunkt

Der weltweite Handel mit Avocados, Mangos, Ananas und Papaya soll 2017 einen neuen Höhepunkt erreichen, obwohl der Klimawandel die Produktion tropischer Früchte in vielen Anbaugebieten bedroht, sagte die UN-Lebensmittelbehörde (FAO) am letzten Donnerstag.

Die Exporte der vier wichtigsten tropischen Früchte sind schneller gewachsen als alle anderen international gehandelten Nahrungsmittel, da die Konsumenten in den Vereinigten Staaten, Europa und jetzt in Teilen Asiens eine Vorliebe für Kulturen entwickelt haben, die in Entwicklungsländern noch immer hauptsächlich für den Eigenbedarf angebaut wird.

Steigende Einkommen und wahrgenommene gesundheitliche Vorteile treiben die Nachfrage nach "Superfrüchten" an, die derzeit zu den teuersten Nahrungsmitteln gehören, sagte die FAO in einem halbjährlichen Bericht über die globalen Lebensmittelmärkte.

Im Jahr 2017 werden Produzenten wie Mexiko, Costa Rica und Indien rund 7 Millionen Tonnen liefern, 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr, mit einem weltweiten Exportwert von rund 10 Milliarden Dollar.

"Insgesamt wären die Aussichten für den Handel besser gewesen, wären die Wetterbedingungen in den führenden Exportländern nicht eingetreten", sagte die FAO-Analystin Sabine Altendorf im Bericht.

In den letzten zwei Jahren hat die Dürre die Ernten von Mangos in Asien, Südamerika und Afrika, Papaya in einigen Regionen Südamerikas und Avocados im südlichen Afrika zerstört.

Hurrikane haben die Dominikanische Republik, bis jetzt der zweitgrößte Avocado-Produzent der Welt, getroffen, was die FAO dazu veranlasste, einen Rückgang von 35%, im Vergleich zu 2016, vorherzusagen.

Der mexikanische Avocado-Handel, der angesichts der Vertragsverhandlungen mit den USA bereits mit Unsicherheit konfrontiert war, hatte weiterhin Probleme mit schlechtem Wetter. Das Produktionswachstum des weltgrößten Produzenten dürfte in diesem Jahr auf 1 Prozent zurückgehen, im Vergleich zu 5,5 Prozent, der Jahresdurchschnitt zwischen 2007 und 2016.

"Die Bedrohung durch den Klimawandel und die damit verbundenen extremen Wetterereignisse sind für den Sektor von großer Bedeutung, wodurch die tropischen Zonen eine akute Anfälligkeit für das Phänomen entwickeln", sagte Altendorf.

Die meisten tropischen Früchte der Welt werden auf Farmen mit weniger als fünf Hektaren angebaut. Nur 5 Prozent des Anbaus werden exportiert, wobei das meiste davon eine lebenswichtige Quelle für Nahrung und Einkommen darstellt, was vor Ort erzeugt wird.

Die FAO sagte jedoch, dass Verschiebungen im Konsum, wenn die Menschen reicher werden, den gehandelten Anteil ankurbeln dürften, gestützt durch einen freieren Handel, einen besseren Marktzugang und technologische Fortschritte, die zu niedrigeren Preisen und einer breiteren Verteilung führen könnten.

Wohlhabende Verbraucher in China sind besonders an der Neuheit und Exklusivität von tropischen Früchten interessiert. Dies führte dazu, dass die Nachfrage nach Ananas die heimische Produktion übertraf und die Avocadosendungen seit 2013 um schätzungsweise 124 Prozent jährlich wachsen, wobei in diesem Jahr rund 44.000 Tonnen ankommen.

Wegen der hohen Marktpreise haben chinesische Züchter auch angefangen mehr Avocados für den Verzehr zu Hause anzubauen, so die FAO. Die erste Ernte auf den neuen Plantagen ist im Herbst 2017 geplant.

Quelle: reuters.com

Erscheinungsdatum: 13.11.2017

 


 

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