×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Zeugenberichte, Foto und Video aus Südtirol und Romagna
Unwetter, Schäden in weiträumigen Gebieten Norditaliens

Nach dem Hagel und dem Wind vor einer Woche im Val di Non (Trento) traf am Abend des 9. August schwerer Hagel auch das Gebiet Egna (Bozen). Die Apfelhaine des Gala wurden kurz vor der Ernte zerstört. In einigen Fällen haben die Landwirte keine Netze zur Förderung der Farbgebung, speziell für diese Sorte.



Der Sender tv Rttr aus Bozen interviewte einige Landwirte: " Ein Desaster, es ist zum Heulen. Wir wollten die Ernte einige Stunden nach dem Unwetter beginnen. Alles war vorbereitet. Für mich ist die Ernte zu 100% zerstört und die gesamte Produktion ist nur noch für die Industrie zu gebrauchen", erklärt Walter Thomas, Produzent aus Egna. 

Video über die Zerstörung eines Apfelhains


"Wenn wir diese Arbeit fortsetzen wollen, sind wir ohne Netze aufgeschmissen. Die angrenzenden Gebiete wurden zerstört. 2017 ist ein verdammt schlechtes Jahr: Frost und Hagel haben nichts ausgelassen. Das Ausbleiben des Produktes ist für den gesamten Sektor ein Desaster".



Links, Angeleno Pflaume am Boden in Faenza (Foto M. Dosi). Rechts, am Boden liegende Birnen in der Provinz Ravenna

Hubert Zanotti, Kontaktperson der Vereinigung der Landwirte von Egna, bestätigt, dass viele Landwirte versichert sind und man nun auf die Inspektoren zur Schadensschätzung wartet. Erst dann können die Äpfel unter den Netzen gesammelt werden. Die Äpfel ohne Netzschutz haben schwere Schäden". 



Hagelschäden im Trentino an den ersten Augusttagen 2017.

"Die durch Netze gedeckte Oberfläche muss vergrößert werden. Für diese Maßnahme gibt es jedoch keine Zuschüsse".

Mit Geschwindigkeiten von über 130 km/h zog das Unwetter über die Romagna am 10. August 2017. Die am schwerst getroffene Provinz war zum wiederholtem Male Ravenna.



Im Gebiet Faenza wurden die zur Ernte bereiten Früchte zu Boden geschleudert, Birnen und Pflaumen. Aber es kommt noch schlimmer: Bei den Intensivkulturen, mit eng stehenden Spalieren und Anti- Insektennetzen hat der starke Wind ganze Reihen von Pflanzen gespalten und die Pfähle umgestürzt. In diesen Fällen ist der Schaden enorm. 

Erscheinungsdatum: 14.08.2017

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

24.11.2017 Italien: Steigende Nachfrage nach kernlosen Trauben
24.11.2017 Peru: Das Traubenangebot aus Piura wird nur um 30% sinken
24.11.2017 Viele Geschenkverpackungen mit Obst in Shanghai. Video!
24.11.2017 Export Äpfel und Birnen aus Südafrika wächst stetig
24.11.2017 Birne mit roter Schale im Aufstieg
24.11.2017 Wenig Spektakel auf dem Melonen-Markt
24.11.2017 ''Verhältnismäßig gibt es momentan zuviel Ware auf dem Markt''
23.11.2017 Die Himbeerproduktion in der Ukraine nimmt zu
23.11.2017 Birnen: Italien dominierte mit Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ
23.11.2017 Polens Apfelpreise fallen 10% wegen steigendem Angebotes
23.11.2017 PinKids schließt sich mit den Minions zusammen, um Reichweite des Marketings zu erhöhen
22.11.2017 Indien beweist sich als "gelobtes Land" für belgische Obstbauern
22.11.2017 "Unter diesen Bedingungen ist es schwierig, den Traubenexport anzukurbeln"
21.11.2017 Ganzjährige Versorgung des gesamten Beerensortiments
21.11.2017 Total Produce entwickelt Kidskonzept mit Melonen
21.11.2017 JOYA erhöht Marktanteil südafrikanischer Äpfel
21.11.2017 90% der Jugendlichen werfen Obst und Gemüse weg
20.11.2017 Italien - Guter Start der Saison der Val Venosta Äpfel
20.11.2017 ''Der Weintraubenmarkt ist momentan heiß, aber wie es weitergeht ist unklar''
20.11.2017 Neuer biologischer Lagerapfel positiv aufgenommen