×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Temperaturen in Granada steigen auf über 46°C
Spanien: "Wenn es nicht bald regnet, haben wir ein großes Problem"

Die extreme Hitzewelle und das Ausbleiben von Regen sind besorgniserregend für den Obst- und Gemüsesektor im Süden Spaniens, wo die Temperaturen inzwischen auf 46 Grad Celsius angestiegen sind. Das Klima scheint sich zu verändern und die Sommer werden heißer. In diesem Jahr ist es ein Rekord.

"Wenn es nicht bald regnet, wird die Trockenheit ein großes Problem für den Sektor vor der nächsten Saison," erklärt Javier Jiménez, Manager von SAT Campos de Granada, von Grupo Fulgencio Spa. "Die Temperaturen die wir bisher aufgezeichnet haben sind sehr hoch, der Wasserkonsum ist gestiegen und die Reserven sind sehr niedrig. Wir haben schon einige Jahre mit wenig Niederschlägen hinter uns, und obwohl wir bisher 'überlebt' haben, könnte dieses Jahr ausschlaggebend für die kommenden Jahre sein," fügt er hinzu.

Laut Jiménez wird die Sommerproduktion immer schwieriger, sowohl wegen der Produktionskosten als auch die Aufrechterhaltung der immer gleichen Qualitätsstandards, was der wichtigste Aspekt ist.

"Solche Strahlungsmengen haben Einfluss auf die Qualität der Produkte, mit ungewollten Verfärbungen der Kirschtomaten, zum Beispiel orange, sowie auch die Beschleunigung des Produktionsprozesses und infolgedessen ein Rückgang des Preises im Falle der spanischen Gurken, von denen wir ausreichend Vorräte haben."

Die Auswirkungen dieser extremen Temperaturen betreffen nicht nur die Produktion, sondern auch die Erzeuger. "Arbeiter sind dazu gezwungen die Felder gegen 11 Uhr vormittags zu verlassen, weil es unmöglich ist in den Gewächshäusern zu arbeiten. Sie machen dann am Nachmittag mit ihrer Arbeit weiter, wenn die Sonne nicht mehr so brennt."

SAT Campos de Granada ist eine der größten Firmen die Padrón-Paprika produziert, welche das ganze Jahr über angebaut werden, sowie verschiedene Sorten von Gurken und Kirschtomaten unter Netzen. 70% der Produktion des Betriebes ist für den Export bestimmt, der Rest für die wichtigsten Supermarktketten in Spanien.

"Wir produzieren im Sommer um die Programme mit unseren Klienten zu beenden, die das ganze Jahr über mit uns arbeiten müssen. Wir haben immer weniger Ruhezeiten im Sommer im Vergleich zu früher, wenn wir unsere Programme mit europäischen Supermarktketten weiterführen wollen. Wir wollen ihre Routinen ohne Unterbrechungen unterstützten, besonders im Bereich der frisch geschnittenen Lebensmittel, obwohl auch viele Ketten eng mit niederländischen Lieferanten zusammenarbeiten während des Sommers. Wir haben unsere eigenen Farmen im Inneren von Granada, wo die Temperaturen tagsüber extrem werden können. In der Nacht sind sie etwas moderater, da wir auf über 700 Höhenmetern liegen."

Laut dem Produzent und Vermarkter ist die Sommersaison, obwohl erschwert durch Trockenheit und steigende Temperatur, sehr wichtig für die Produzenten in Granada. Sie schafft viele Arbeitsplätze an Orten, an denen der Fokus über den Rest des Jahres auf anderen Anbaupflanzen liegt, deren Produktion im Sommer pausiert wird; dazu gehören beispielsweise Oliven und Getreide.

Für weitere Informationen:
Javier Jiménez
SAT Campos de Granada
Avda. de las Palmeras,9
Carchuna-Motril, Granada. Spanien
T: +34 958623136
M: +34 678649113
javier@satcg.com
www.fsagro.com



Erscheinungsdatum: 19.07.2017

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

20.07.2018 Unsere Redaktion macht Sommerpause
20.07.2018 Albert Heijn verschreibt sich Kartoffel-Nachhaltigkeit
20.07.2018 WSU-Forscher testen Nanokristalle zum Schutz vor Frostschäden bei Baumfrüchten
20.07.2018 Exportbetrug mit falscher E-Mailadresse
20.07.2018 Erzeuger erfahren ihre Position in der Kette als schwach
20.07.2018 Städte, die in Zukunft neue Produktionszonen werden sollen
19.07.2018 ''Mehr stolz wäre gut für die O+G-Branche''
19.07.2018 2018 enormer Anstieg türkischer Frischwarenexporte nach Russland
18.07.2018 Großmarkt München: Händler helfen Händler
18.07.2018 In Berlin ohne Stand: Trend oder Zwischenfall?
18.07.2018 Spanien ist das neue Kokain Gateway Europas
18.07.2018 Tomaten-werfende Halbstarke verletzen Busfahrer in Southend
13.07.2018 Polen: Bauern protestieren heute wieder gegen niedrige Kartoffelpreise
13.07.2018 Vietnamesische Agrar-Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, mit der Schweiz zusammenzuarbeiten
12.07.2018 Russland: EU verlängert wirtschaftliche Sanktionen um sechs Monate
11.07.2018 Der deutsche Markt für Frischwaren wächst stetig
11.07.2018 Karte zeigt auf welcher Straßenseite gefahren wird
11.07.2018 Warum CRISPR-modifizierte Produkte nicht als GMOs gelten
10.07.2018 Ausbeutung der Arbeiter in südeuropäischen Ländern
10.07.2018 Gemüsebauern: Agroscope-Standort sekundär