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Spargelsaison 2017:
Frost sorgte für hohe Preise

Spargel gehört zu den 10 umsatzstärksten  Gemüsesorten im Schweizer Detailhandel. Dabei finden nach Saisonende ab Ende Juni keine nennenswerten Verkäufe mehr statt.

2017 war die Spargelsaison stark vom Wetter und den daraus resultierenden hohen Detailhandelspreisen geprägt. Wechselhaftes Wetter als Preistreiber Das zunächst warme Frühlingswetter hat ermöglicht, dass bereits sehr früh im Jahr die Spargelernte beginnen konnte. Anfang April (Kalenderwoche 14) waren die Detailhandelspreise für die neue inländische Ware hoch. Ende April gab es dann Frostnächte, wovon vor allem die Produktion  von grünem Spargel betroffen war.

Infolgedessen blieben die Preise die meiste Zeit höher als im Durchschnitt der drei Vorjahre. Branchenexperten zufolge ging der knappe Schweizer Grünspargel in dieser Zeit vermehrt in die Direktvermarktung. Lediglich Ende Mai (KW22) gab es einen tieferen Preis, nachdem in KW21 mit 61 t mehr als im Durchschnitt der drei Vorjahre (55 t) geerntet wurde.


Bild: BLW

Herkunft ist entscheidend
Da beim Spargel kein Grenzschutz angewendet wird, konkurriert das heimische Angebot mit der ausländischen Ware. Der Schweizer Markt wird vorwiegend mit ausländischem Spargel bedient, was der Selbstversorgungsgrad von 5,8 % bei grünem Spargel und 9,3 % bei weissem Spargel veranschaulicht. Dieser Wert ist 2017 ungewöhnlich hoch für Weissspargel, da dieses Jahr die Ernte von weissem Spargel mit 432 t deutlich höher war als in den Vorjahren. Der durchschnittliche Detailhandelspreis innerhalb der Saison (Woche 12-27) betrug für importierten Spargel 7.35 Fr./kg (grün) bzw. 9.13 Fr./kg (weiss). Inländischer Spargel hat somit einen mehr als doppelt so hohen Preis erzielt als Importware. Dabei war auch die Importware während der Schweizer Spargelsaison 2017 rund 2% teurer als in der Vergleichsperiode.

Erscheinungsdatum: 17.07.2017

 


 

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