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Kirschen trotz Frühjahrs-Frost?

In der Fränkischen Schweiz beginnt die Kirschernte. Einige Frühsorten würden bereits jetzt geerntet, sagte Christof Vogel, Betriebsleiter der Obstbauversuchsanlage des Landkreises Forchheim in Hiltpoltstein.

Bei den Hauptsorten gehe es in wenigen Tagen los. Die Fränkische Schweiz gilt als eines der größten zusammenhängenden Kirschanbaugebiete in Europa mit mehr als 200.000 Kirschbäumen auf 2.500 Hektar.

Inwieweit Kälte, Schnee und Frost im Frühjahr die Erntemenge schmälern, könne noch nicht gesagt werden, erläuterte Vogel. "Wir haben Betriebe mit vollem Ertrag - und wir haben Betriebe, die haben gar nichts." Das liege an den unterschiedlichen Lagen der Obstbäume. Gerade in Talkesseln habe sich die Kälte lange gehalten und den Bäumen zugesetzt.

Wie sich der Preis für die Kirschen in diesem Jahr entwickelt, lässt sich laut Vogel ebenfalls nicht vorhersagen. Früher habe eine niedrigere Erntemenge zu höheren Preisen geführt, heute kaufe der Handel aus dem Ausland - vor allem aus der Türkei - zu.

Die Erntemenge der Fränkischen Schweiz schwankt wegen der Witterungseinflüsse von Jahr zu Jahr extrem: In schlechten Jahren kommen die Bauern gerade einmal auf 1.000 Tonnen Süßkirschen, in guten Jahren sind es bis zu 8.000 Tonnen.

Für die kommenden Tagen hoffen die Obstbauern in der Fränkischen Schweiz auf sonniges und trockenes Wetter. "Es sollte nicht mehr tagelang regnen", sagte Vogel. "Ein Gewitterschauer macht den Kirschen nichts aus, Dauerregen schon." Die Wettervorhersage dürfte die Kirschenpflücker jedoch optimistisch stimmen: Für Oberfranken wird überwiegend freundliches Wetter erwartet.

Quelle: Proplanta

Erscheinungsdatum: 14.06.2017

 


 

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