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Theo Kampschoer, Kampexport:
"Die spanische Zufuhr verdirbt den französischen Steinobst-Sektor"

Es sind schwere Zeiten für französischen Steinobst-Exporteure. "Es ist ganz einfach ein Kampf", sagt Theo Kampschoer von Kampexport. "Wie sind zwei Wochen früher hier als in anderen Jahren und gleichzeitig mit der spanischen Produktion auf den Markt gekommen. Die Spanier schicken aber weiterhin, auf gut Glück, Steinobst. Es ist wirklich unvorstellbar aber der ganze Markt ist verdorben. Wo wir 1,80 Euro machen müssen, machen die 1 Euro. Es ist nicht anders möglich, als dass sie rote Zahlen schreiben müssen und trotzdem liefern sie immer weiter an."

"Früher hat der russische Markt noch viel Steinobst abgenommen aber heutzutage muss alles in Europa bleiben. Die Qualität vom französischen Steinobst ist zwar wesentlich besser aber viele Leute kaufen doch aufgrund des Preises. Mit Pfirsichen und Nektarinen wurde dadurch schon drei viertel der französischen Erzeuger der Garaus gemacht und diejenigen, die noch übrig sind, richten sich vor allem auf den inländischen Markt", sagt der Exporteur. Die französische Saison für Aprikosen dauert bis Mitte/Ende September. 



"Wir exportieren hauptsächlich zu den deutschen und belgischen Märkten, wo sie unsere hervorragende Extraqualität noch zu schätzen wissen." Lichtblicke sieht der niederländischen Exporteur für Steinobst in Frankreich zur Zeit auch nicht. "In Spanien wird wahnsinnig viel angepflanzt. Paraguayo's werden wie Kartoffeln verkauft. Vielleicht tun sich noch Chancen auf wenn es in Spanien so warm wird, dass die Spanier keine Aprikosen mehr verschicken können oder der Markt wird noch einmal wieder belebt wird, wenn die späten Sorten kommen aber im Moment ist es ganz einfach ein Kampf für nichts." ,



Für mehr Informationen:
Kampexport Sud
BP 2
34280 La Grande Motte
Frankreich
Tel: 0033 467 567 354
kampexportsud@kampexport.com

Erscheinungsdatum: 15.06.2017

 


 

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