×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Theo Kampschoer, Kampexport:
"Die spanische Zufuhr verdirbt den französischen Steinobst-Sektor"

Es sind schwere Zeiten für französischen Steinobst-Exporteure. "Es ist ganz einfach ein Kampf", sagt Theo Kampschoer von Kampexport. "Wie sind zwei Wochen früher hier als in anderen Jahren und gleichzeitig mit der spanischen Produktion auf den Markt gekommen. Die Spanier schicken aber weiterhin, auf gut Glück, Steinobst. Es ist wirklich unvorstellbar aber der ganze Markt ist verdorben. Wo wir 1,80 Euro machen müssen, machen die 1 Euro. Es ist nicht anders möglich, als dass sie rote Zahlen schreiben müssen und trotzdem liefern sie immer weiter an."

"Früher hat der russische Markt noch viel Steinobst abgenommen aber heutzutage muss alles in Europa bleiben. Die Qualität vom französischen Steinobst ist zwar wesentlich besser aber viele Leute kaufen doch aufgrund des Preises. Mit Pfirsichen und Nektarinen wurde dadurch schon drei viertel der französischen Erzeuger der Garaus gemacht und diejenigen, die noch übrig sind, richten sich vor allem auf den inländischen Markt", sagt der Exporteur. Die französische Saison für Aprikosen dauert bis Mitte/Ende September. 



"Wir exportieren hauptsächlich zu den deutschen und belgischen Märkten, wo sie unsere hervorragende Extraqualität noch zu schätzen wissen." Lichtblicke sieht der niederländischen Exporteur für Steinobst in Frankreich zur Zeit auch nicht. "In Spanien wird wahnsinnig viel angepflanzt. Paraguayo's werden wie Kartoffeln verkauft. Vielleicht tun sich noch Chancen auf wenn es in Spanien so warm wird, dass die Spanier keine Aprikosen mehr verschicken können oder der Markt wird noch einmal wieder belebt wird, wenn die späten Sorten kommen aber im Moment ist es ganz einfach ein Kampf für nichts." ,



Für mehr Informationen:
Kampexport Sud
BP 2
34280 La Grande Motte
Frankreich
Tel: 0033 467 567 354
kampexportsud@kampexport.com

Erscheinungsdatum: 15.06.2017

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

23.06.2017 Süßkirschensaison startet - geringe Ernte erwartet
23.06.2017 Frühe, kernlose und biologische Tafeltrauben
23.06.2017 Immer mehr Piel de Sapo Melonensorten auf dem Markt
23.06.2017 Südafrika: Golden Delicious bringt Stabilität in die Apfelsaison
23.06.2017 Ungarn: Sauerkirschen Ertrag 30% niedriger als das Potenzial
23.06.2017 Griechische Kiwis gewinnen an Bedeutung
23.06.2017 Italien: Coviro Erdbeersorten
22.06.2017 Einheimische Erdbeeren herrschten fast monopolartig vor
22.06.2017 Pfirsiche und Nektarinen: Spanien dominierte vor Italien das Geschehen
22.06.2017 Schweden: Nicht genug Erdbeeren für Mitsommer-Fest am Wochenende
22.06.2017 Zugführer stoppt, um Pfirsiche zu kaufen
22.06.2017 "Zulieferung Mini-Wassermelonen kann diesen Sommer problematisch werden"
22.06.2017 Ernte der Johannisbeeren begonnen
21.06.2017 "Trotz Zunahme von geschütztem Anbau noch Raum für Freilanderdbeeren"
21.06.2017 270 Kinder werden zu Heidelbeer-Gärtnern
21.06.2017 Äpfel von Sonnenbrand bedroht
21.06.2017 Französische Apfelproduktion von Frost im April betroffen
21.06.2017 Spanien: "In diesem Jahr haben wir viele Produktionsspitzen"
21.06.2017 Polen: "Weißrussland ist einer unserer Hauptmärkte geworden"
21.06.2017 Wassermelonen aus Sevilla sehr beliebt in Portugal