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Coca-Cola wird mehr Früchte aus Indien beziehen

Coca-Cola Co. plant, in den kommenden Jahren mehr Früchte aus Indien zu beziehen, um seinen globalen Anforderungen zu genügen.

Das Unternehmen hat eine neue Position geschaffen, um sich auf die Obstproduzenten zu konzentrieren. Der ehemalige Vizepräsident (Strategie und Planung), Asim Parekh, wird mit sofortiger Wirkung zum Vizepräsidenten (Frucht- Kreislaufwirtschaft) für den Geschäftsbereich Indiens und Südwestasiens von Coca-Cola.

Mit der neuen Initiative - die Coca-Cola die "Circular Economy" nennt - wird der amerikanische Softdrink- Hersteller in die gesamte Sourcing-Lieferkette von Früchten einbezogen. "Wir werden Eingriffe entlang der Wertschöpfungskette machen, angefangen mit dem Bauernhof", sagte Coca-Cola in einer Stellungnahme.

Gegenwärtig beschafft Coca-Cola jährlich mehr als 200.000 Tonnen Obst von indischen Bauern. Nur für Maaza, sein Mangogetränk, bezieht Coca-Cola etwa 70.000 Tonnen Mangos von 50.000 Landwirten. Mit dem Ziel, die Produktion zu verdoppeln, wird Coca-Cola etwa 14.000 Tonnen Mangos von 100.000 Landwirten beschaffen. Allerdings bezieht das Unternehmen keine Mangos direkt von den Bauern. Außerdem hat es ein paar Lieferanten, die auch Coca-Cola-Anlagen in anderen Ländern versorgen. Jain Irrigation Systems Ltd, einer seiner Lieferanten, liefert etwa 56-60% des Mangovolumens, welches Coca-Cola India für die Herstellung von Maaza benötigt.

Das Unternehmen, das seine Pläne zur Investition von 5 Milliarden US-Dollar bis 2020 für die Kapazitätserweiterung und die Marktentwicklung im Jahr 2010 angekündigt hatte, arbeitete daran, mehr Fruchtgehalt in einigen seiner kohlensäurehaltigen Getränke zu vermischen, nachdem Premierminister Narendra Modi im September 2014, die multinationalen Cola-Hersteller dazu aufgefordert hatte, Fruchtgehalt in mit Kohlensäure gesättigten Getränken hinzuzufügen, in der Absicht, die Obstverkäufe von indischen Bauern zu steigern.

Quelle: livemint.com

Erscheinungsdatum: 19.06.2017

 


 

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